Albert Einstein

Physiknobelpreis

Nobelpreisträger für Physik

Die Nobelpreisträger für Physik forschten auf Gebieten wie Atomphysik, Teilchenphysik und Beschleunigerphysik. Ihre Interessen galten Mechanik, Optik und Elektromagnetismus. Sie untersuchten Materie, kosmische Strahlung und Kristalle. In der Astrophysik und Kosmologie erkundeten sie die unendliche Weite des Alls.

Nobelpreis-Fakten

Der Nobelpreis für Physik – Geschichte, Trivia und Statistiken zur Auszeichnung

Der Nobelpreis für Physik ist einer von fünf von Alfred Nobel gestifteten Nobelpreisen und wird seit 1901 jährlich von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften traditionell am 10. Dezember eines Jahres im Auftrag der Nobelstiftung vergeben.

Mit dem Nobelpreis für Physik werden gemäß des Testaments von Alfred Nobel Forscherinnen und Forscher des Faches ausgezeichnet, die „der Menschheit den größten Nutzen geleistet“ und „auf dem Gebiet der Physik die bedeutendste Entdeckung oder Erfindung gemacht“ haben.

Diese Liste ist eine vollständige Zusammenstellung aller mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichneten Individuen seit 1901.

Weitere Nobelpreise

Top 25 Physiknobelpreise

Preisträger 2010er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Takaaki Kajita Physiknobelpreis 2015

Takaaki Kajita

Takaaki Kajita ist ein japanischer Physiker, der „für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, die beweisen, dass Neutrinos Masse haben“ zusammen mit Arthur B. McDonald mit dem Nobelpreis für Physik 2015 geehrt wurde.

Konstantin Novoselov Physiknobelpreis 2010

Konstantin Novoselov

Konstantin Novoselov ist ein russisch-britischer Physiker und zusammen mit Andre Geim Träger des Nobelpreises für Physik 2010 „für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen“.

Physiknobelpreisträger seit 2010

2016 David J. Thouless (1934)
F. Duncan M. Haldane (1951)
J. Michael Kosterlitz (1942)
»für die theorischen Erkenntnisse zu topologischen Phasenübergängen und Aggregatszuständen«
2015 Takaaki Kajita (1959)
Arthur B. McDonald (1943)
»für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, wodurch bewiesen wird, dass Neutrinos Masse haben«
2014 Isamu Akasaki (1929)
Hiroshi Amano (1960)
Shuji Nakamura (1954)
»für die Erfindung effizienter, blaues Licht ausstrahlender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglicht haben«
2013 Peter Higgs (1929)
François Englert (1932)
»für die theoretische Entdeckung eines Mechanismus, der zu unserem Verständnis des Ursprungs der Masse subatomarer Teilchen beiträgt, und der kürzlich durch die Entdeckung des vorhergesagten Elementarteilchens durch die ATLAS- und CMS-Experimente am Large Hadron Collider des CERN bestätigt wurde«
2012 Serge Haroche (1944)
David J. Wineland (1944)
»für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, Quantensysteme zu manipulieren«
2011 Saul Perlmutter (1959)
Brian P. Schmidt (1967)
Adam Riess (1969)
»für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtungen weit entfernter Supernovae«
2010 Andre Geim (1958)
Konstantin Novoselov (1974)
»für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen«

Preisträger 2000er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Vitaly L. Ginsburg Physiknobelpreis 2003

Vitaly L. Ginsburg

Vitaly L. Ginsburg war ein russischer Physiker und Träger des Nobelpreises für Physik 2003 „für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten“.

Schores Iwanowitsch Alfjorow Physiknobelpreis 2000

Schores Iwanowitsch Alfjorow

Schores Iwanowitsch Alfjorow ist ein russischer Physiker und neben Jack Kilby zusammen mit Herbert Kroemer Träger des Nobelpreises für Physik 2000 „für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik“.

Physiknobelpreisträger 2000–2009

2009 George Elwood Smith (1930)
Willard Boyle (1924–2011)
»für die Erfindung des CCD-Sensors«
  Charles Kuen Kao (1933)
»für seine bahnbrechenden Erfolge auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Fiberoptik für optische Kommunikation«
2008 Yōichirō Nambu (1921–2015)
»für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der Elementarteilchenphysik«
  Toshihide Masukawa (1940)
Makoto Kobayashi (1944)
»für die Entdeckung des Ursprungs der gebrochenen Symmetrie, welche die Existenz von mindestens drei Quarkfamilien voraussagt«
2007 Peter Grünberg (1939)
Albert Fert (1938)
»für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstands (GMR)«
2006 George F. Smoot (1945)
John C. Mather (1946)
»für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung«
2005 Theodor Hänsch (1941)
John L. Hall (1934)
»für Beiträge zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektrographie, einschließlich der Technik des optischen Frequenzkamms«
  Roy J. Glauber (1925)
»für Beiträge zur Quantentheorie der optischen Kohärenz«
2004 David Gross
David Politzer
Frank Wilczek
»für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung«
2003 Vitaly L. Ginsburg (1916–2009)
Alexei Abrikossow
Anthony James Leggett
»für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten«
2002 Riccardo Giacconi (1931)
»für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben«
  Raymond Davis Jr. (1914–2006)
Masatoshi Koshiba (1926)
»für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos«
2001 Wolfgang Ketterle (1957)
Eric Allin Cornell
Carl Edwin Wieman
»für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate«
2000 Jack Kilby (1923–2005)
»für die Beiträge zur Erfindung von integrierten Schaltkreisen«
  Herbert Kroemer (1928)
Schores Iwanowitsch Alfjorow (1930)
»für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik«

Preisträger 1990er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Steven Chu Physiknobelpreis 1997

Steven Chu

Steven Chu ist ein US-amerikanischer Physiker und zusammen mit Claude Cohen-Tannoudji und William D. Phillips Träger des Nobelpreises für Physik 1997 „für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht“.

Claude Cohen-Tannoudji Physiknobelpreis 1997

Claude Cohen-Tannoudji

Claude Cohen-Tannoudji ist ein französischer Physiker und zusammen mit Steven Chu und William D. Phillips Träger des Nobelpreises für Physik 1997 „für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht“.

Physiknobelpreisträger 1990–1999

1999 Martinus J. G. Veltman (1931)
Gerardus ’t Hooft (1946)
»für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik«
1998 Horst Ludwig Störmer (1949)
Robert Betts Laughlin
Daniel Chee Tsui
»für ihre Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit mit fraktionell geladenen Anregungen«
1997 Claude Cohen-Tannoudji (1933)
Steven Chu (1948)
William D. Phillips (1948)
»für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht«
1996 David Morris Lee
Douglas Dean Osheroff
Robert Coleman Richardson
»für ihre Entdeckung der Suprafluidität in Helium-3 bei sehr tiefen Temperaturen (um den absoluten Nullpunkt)«
1995 Martin Lewis Perl
»für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren Elementarteilchens mit negativer Ladung«
  Frederick Reines
»für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren Elementarteilchens«
1994 Bertram Brockhouse (1918–2003)
Clifford Shull
»für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen Kernteilchen«
1993 Russell Hulse
Joseph Hooton Taylor Jr.
»für ihre Entdeckung eines Pulsars in einem Doppelsternsystem«
1992 Georges Charpak (1924–2010)
»für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)«
1991 Pierre-Gilles de Gennes (1932–2007)
»für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie«
1990 Richard Edward Taylor (1929)
Jerome Isaac Friedman
Henry Way Kendall
»für ihre bahnbrechenden Untersuchungen der tiefinelastischen Elektronenstreuung an Protonen und gebundenen Neutronen, die von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Quarkmodells der Teilchenphysik war«

Preisträger 1980er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Karl Alexander Müller Physiknobelpreis 1987

Karl Alexander Müller

Karl Alexander Müller ist ein Schweizer Physiker, der zusammen mit dem deutschen Physiker Johannes Georg Bednorz den Nobelpreis für Physik 1987 „für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien“ erhielt.

Klaus von Klitzing Physiknobelpreis 1985

Klaus von Klitzing

Klaus von Klitzing ist ein deutscher Physiker und Träger des Nobelpreises für Physik 1985 „für die Entdeckung des so genannten quantisierten Hall-Effekts“.

Physiknobelpreisträger 1980–1989

1989 Hans Georg Dehmelt (1922)
Wolfgang Paul (1913–1993)
»für ihre Entwicklung der Ionenfallentechnik«
  Norman Ramsey
»für seine Ausarbeitung einer verbesserten Messtechnik bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise Zeit- und Frequenzmessungen möglich wurden«
1988 Jack Steinberger (1921)
Leon Max Lederman (1922)
Melvin Schwartz (1932–2006)
»für die Neutrinostrahlmethode und die Demonstration der Dublettstruktur der Leptonen durch die Entdeckung des Myonneutrinos«
1987 Karl Alexander Müller (1927)
Johannes Georg Bednorz (1950)
»für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien«
1986 Heinrich Rohrer (1933–2013)
Gerd Binnig (1947)
»für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops«
  Ernst Ruska (1906–1988)
»für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops«
1985 Klaus von Klitzing (1943)
»für die Entdeckung des quantisierten Hall-Effekts«
1984 Carlo Rubbia
Simon van der Meer
»für ihre entscheidenden Beiträge bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher Wechselwirkung, geführt hat«
1983 Subrahmanyan Chandrasekhar (1910–1995)
»für seine theoretischen Studien der physikalischen Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne von Bedeutung sind«
  William Alfred Fowler
»für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind«
1982 Kenneth G. Wilson (1936–2013)
»für seine Theorie über kritische Phänomene bei Phasenumwandlungen«
1981 Nicolaas Bloembergen
Arthur Leonard Schawlow (1921–1999)
»für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie«
  Kai Siegbahn
»für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauflösenden Elektronenspektroskopie«
1980 James Cronin (1931)
Val Fitch
»für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen«

Preisträger 1970er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

John Bardeen Physiknobelpreis 1972

John Bardeen

John Bardeen war ein US-amerikanischer Physiker, u. a. Erfinder des Transistors, zweifacher Nobelpreisträger der Physik (1956, 1972) und damit einer von nur zwei mehrfachen Nobelpreisträgern in einer Disziplin.

Abdus Salam Physiknobelpreis 1979

Abdus Salam

Abdus Salam war ein pakistanischer Physiker und ein sowie der erste muslimische Träger des Nobelpreises für Physik 1979 „für ihre Mitwirkung an der Theorie der Vereinigung schwacher und elektromagnetischer Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, einschließlich die Voraussage von schwacher nuklearer Strömung“.

Physiknobelpreisträger 1970–1979

1979 Abdus Salam (1926–1996)
Sheldon Lee Glashow
Steven Weinberg
»für ihre Beiträge an der Theorie der vereinigten schwachen und elektromagnetischen Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, einschließlich u.a. die Voraussage der schwachen neutralen Ströme«
1978 Robert Woodrow Wilson (1936)
Arno Penzias (1933)
»für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung«
  Pjotr Kapiza
»für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik«
1977 Philip Warren Anderson
Nevill Francis Mott
John Hasbrouck Van Vleck
»für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen«
1976 Burton Richter
Samuel Chao Chung Ting
»für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung eines schweren Elementarteilchens neuer Art«
1975 Aage Niels Bohr
Ben Mottelson
James Rainwater
»für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung«
1974 Martin Ryle
Antony Hewish
»für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastronomie: Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in der Apertursynthesetechnik und Hewish für seine entscheidende Rolle in der Entdeckung der Pulsare«
1973 Leo Esaki
Ivar Giaever
»für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern«
  Brian David Josephson
»für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften eines Suprastromes durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind«
1972 John Bardeen (1908–1991)
Leon Neil Cooper
John Robert Schrieffer
»für ihre gemeinsam entwickelte Theorie der Supraleitung, auch BCS-Theorie genannt«
1971 Dennis Gábor (1900–1979)
»für seine Erfindung und Entwicklung der holografischen Methode«
1970 Louis Néel (1904–2000)
»für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen betreffend des Antiferromagnetismus und des Ferrimagnetismus, die zu wichtigen Anwendungen in der Festkörperphysik geführt haben«
  Hannes Alfvén (1908–1995)
»für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magnetohydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der Plasmaphysik«

Preisträger 1960er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Richard Feynman Physiknobelpreis 1965

Richard Feynman

Richard Feynman war einer der bekanntesten und renommiertesten Physiker des 20. Jahrhunderts mit u. a. wesentlichen Beiträgen zu den Quantenfeldtheorien und Träger des Nobelpreises für Physik 1965.

Maria Goeppert-Mayer Physiknobelpreis 1963

Maria Goeppert-Mayer

Maria Goeppert-Mayer war eine deutsch-amerikanische Physikerin, die zusammen mit J. Hans D. Jensen für ihre Entdeckung der Schalenstruktur der Atomkerne den Nobelpreis für Physik 1963 verliehen bekam.

Physiknobelpreisträger 1960–1969

1969 Murray Gell-Mann
»für seine Beiträge und Entdeckungen betreffend der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen«
1968 Luis Walter Alvarez
»für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik, insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von Resonanzzuständen, ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse«
1967 Hans Bethe (1906–2005)
»für seine Beiträge zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen«
1966 Alfred Kastler (1902–1984)
»für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen«
1965 Richard Feynman (1918–1988)
Julian Schwinger (1918–1994)
Shin’ichirō Tomonaga (1906–1979)
»für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik, mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik«
1964 Charles Townes (1915–2015)
Nikolai Bassow
Alexander Prochorow
»für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten«
1963 Maria Goeppert-Mayer (1906–1972)
J. Hans D. Jensen (1907–1973)
»für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur«
  Eugene Paul Wigner (1902–1995)
»für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien«
1962 Lew Landau
»für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium«
1961 Robert Hofstadter (1915–1990)
»für seine bahnbrechenden Studien über Elektronenstreuung im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen über die Struktur der Nukleonen«
  Rudolf Mößbauer (1929–2011)
»für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mößbauer-Effekt trägt«
1960 Donald Arthur Glaser (1926–2013)
»für die Erfindung der Blasenkammer«

Preisträger 1950er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Max Born Physiknobelpreis 1954

Max Born

Max Born war ein deutscher Mathematiker und Physiker, der „für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion“ mit dem Nobelpreis für Physik 1954 geehert wurde.

Tsung-Dao Lee Physiknobelpreis 1957

Tsung-Dao Lee

Tsung-Dao Lee ist ein chinesisch-US-amerikanischer Physiker und zusammen mit Chen Ning Yang Träger des Nobelpreises für Physik 1957 „für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der sogenannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten“.

Physiknobelpreisträger 1950–1959

1959 Emilio Segrè
Owen Chamberlain
»für ihre Entdeckung des Antiprotons«
1958 Ilja Frank (1908–1990)
Pawel Tscherenkow (1904–1990)
Igor Tamm (1895–1971)
»für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts«
1957 Chen Ning Yang (1922)
Tsung-Dao Lee (1926)
»für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der sogenannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten«
1956 John Bardeen (1908–1991)
Walter H. Brattain (1902–1987)
William B. Shockley (1910–1989)
»für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts«
1955 Willis E. Lamb (1913–2008)
»für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des Wasserstoffspektrums«
  Polykarp Kusch (1911–1993)
»für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron«
1954 Max Born (1882–1970)
»für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion«
  Walther Bothe (1891–1957)
»für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen«
1953 Frits Zernike (1888–1966)
»für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im Besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops«
1952 Felix Bloch (1905–1983)
Edward Mills Purcell (1912–1997)
»für die Entwicklung neuer Methoden zur kernmagnetischen Präzisionsmessung und den damit gemachten Entdeckungen«
1951 John Cockcroft (1897–1967)
Ernest Walton (1903–1995)
»für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel«
1950 Cecil Powell (1903–1969)
»für die Entwicklung der Photographischen Methode zur Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung der Mesonen«

Preisträger 1940er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Wolfgang Pauli Physiknobelpreis 1945

Wolfgang Pauli

Wolfgang Pauli war einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts, ein Pionier der Quantenphysik und Träger des Nobelpreises für Physik 1945 „für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips“.

Yukawa Hideki Physiknobelpreis 1949

Yukawa Hideki

Yukawa Hideki war ein japanischer Physiker und erster japanischer Träger des Nobelpreises für Physik (1949) „für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen“.

Physiknobelpreisträger 1940–1949

1949 Yukawa Hideki (1907–1981)
»für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen«
1948 Patrick Blackett (1897–1974)
»für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete der Kernphysik und der kosmischen Strahlung«
1947 Edward Victor Appleton (1892–1965)
»für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die Entdeckung der so genannten Appleton-Schicht«
1946 Percy Williams Bridgman (1882–1961)
»für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit diesem auf dem Gebiet der Hochdruckphysik machte«
1945 Wolfgang Pauli (1900–1958)
»für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips«
1944 Isidor Isaac Rabi (1898–1988)
»für die Resonanzmethode zur Aufzeichnung der magnetischen Eigenschaften von Atomkernen«
1943 Otto Stern (1888–1969)
»für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahl-Methode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons«
1942 1942 wurde kein Physiknobelpreis verliehen.
1941 1941 wurde kein Physiknobelpreis verliehen.
1940 1940 wurde kein Physiknobelpreis verliehen.

Preisträger 1930er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Werner Heisenberg Physiknobelpreis 1932

Werner Heisenberg

Werner Heisenberg war ein bedeutender und einflussreicher deutscher Physiker, der mit der nach ihm benannten Heisenbergschen Unschärferelation (1927) eine Kernaussage der Quantenmechanik formulierte und „für die Begründung der Quantenmechanik“ den Nobelpreis für Physik 1932 erhielt.

Erwin Schrödinger Physiknobelpreis 1933

Erwin Schrödinger

Erwin Schrödinger war ein österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker, der mit der Schrödingergleichung (1926) und seinem populären Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ (1935) die Quantenmechanik mitbegründete und gemeinsam mit Paul Dirac den Nobelpreis für Physik 1933 erhielt.

Physiknobelpreisträger 1930–1939

1939 Ernest Lawrence (1901–1958)
»für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente«
1938 Enrico Fermi (1901–1954)
»für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuss erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen ausgelösten Kernreaktionen«
1937 Clinton Davisson (1881–1958)
George Paget Thomson (1892–1975)
»für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle«
1936 Victor Franz Hess (1883–1964)
»für die Entdeckung der kosmischen Strahlung«
  Carl David Anderson (1905–1991)
»für die Entdeckung des Positrons«
1935 James Chadwick (1891–1974)
»für die Entdeckung des Neutrons«
1934 1934 wurde kein Physiknobelpreis verliehen.
1933 Erwin Schrödinger (1887–1961)
Paul Dirac (1902–1984)
»für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie«
1932 Werner Heisenberg (1901–1976)
»für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung unter anderem zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt hat«
1931 1931 wurde kein Physiknobelpreis verliehen.
1930 Chandrasekhara Venkata Raman (1888–1970)
»für seine Arbeiten über die Streuung des Lichtes und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts«

Preisträger 1920er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Albert Einstein Physiknobelpreis 1921

Albert Einstein

Albert Einstein war ein bedeutender deutscher Physiker, der als Verfasser der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie mit seinen Gedanken über Zeit und Raum das physikalische Weltbild bis heute maßgeblich prägt und „für seine Verdienste um die theoretische Physik“ den Nobelpreis für Physik 1921 erhielt.

Niels Bohr Physiknobelpreis 1922

Niels Bohr

Niels Bohr war ein dänischer Physiker, Pionier der Quantentheorie, Entwickler des Bohrschen Atommodells (1913) und Träger des Nobelpreises für Physik 1922 „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung“.

Physiknobelpreisträger 1920–1929

1929 Louis de Broglie (1892–1987)
»für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen«
1928 Owen Willans Richardson (1879–1959)
»für seine Arbeiten über den glühelektrischen Effekt und besonders für die Entdeckung der nach ihm benannte Gesetzmäßigkeit«
1927 Arthur Holly Compton (1892–1962)
»für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts«
  Charles Thomson Rees Wilson (1869–1959)
»für seine Methode, die Bahnen elektrisch geladener Partikel durch kondensierenden Dampf sichtbar zu machen«
1926 Jean Baptiste Perrin (1870–1942)
»für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts«
1925 James Franck (1882–1964)
Gustav Hertz (1887–1975)
»für ihre Entdeckung der Gesetze, die den Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom beschreiben«
1924 Manne Siegbahn (1886–1978)
»für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen und Forschungen«
1923 Robert Andrews Millikan (1868–1953)
»für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung sowie den photoelektrischen Effekt«
1922 Niels Bohr (1885–1962)
»für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung«
1921 Albert Einstein (1879–1955)
»für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts«
1920 Charles Édouard Guillaume (1861–1938)
»als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die Präzisionsmessungen in der Physik erworben hat«

Preisträger 1910er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Max Planck Physiknobelpreis 1918

Max Planck

Max Planck war ein bedeutender deutscher Physiker, der als Begründer der Quantentheorie die Physik grundlegend weiterentwickelte und dafür mit dem Nobelpreis für Physik 1918 geehrt wurde und der mit der „Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft“ mehrere Jahre den Vorläufer der heutigen „Max-Planck-Gesellschaft“ leitete.

Max von Laue Physiknobelpreis 1914

Max von Laue

Max von Laue war ein deutscher Physiker und Träger des Nobelpreises für Physik 1914 „für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle“.

Physiknobelpreisträger 1910–1919

1919 Johannes Stark (1874–1957)
»für seine Entdeckung des Dopplereffekts bei Kanalstrahlen und der Aufspaltung der Spektrallinien im elektrischen Feld«
1918 Max Planck (1858–1947)
»als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Energiequanten um die Entwicklung der Physik erworben hat«
1917 Charles Glover Barkla (1877–1944)
»für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstrahlung der Elemente«
1916 1916 wurde kein Physiknobelpreis verliehen.
1915 William Henry Bragg (1862–1942)
William Lawrence Bragg (1890–1971)
»für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen«
1914 Max von Laue (1879–1960)
»für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle«
1913 Heike Kamerlingh Onnes (1853–1926)
»aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur Darstellung von flüssigem Helium führten«
1912 Nils Gustaf Dalén (1869–1937)
»für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchttonnen verwendet werden«
1911 Wilhelm Wien (1864–1928)
»für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung«
1910 Johannes Diderik van der Waals (1837–1923)
»für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung der Gase und Flüssigkeiten«

Preisträger 1900er-Jahre

Preisträger des Jahrzehnts

Marie Curie Physiknobelpreis 1903

Marie Curie

Marie Curie war eine bedeutende polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, die für die Erforschung der radioaktiven Strahlung und Mitentdeckung der Elemente Polonium und Radium die Nobelpreise für Physik (1903) und Chemie (1911) erhielt und damit die erste weibliche sowie zweifache Nobelpreisträgerin ist.

Wilhelm Conrad Röntgen Physiknobelpreis 1901

Wilhelm Conrad Röntgen

Wilhelm Conrad Röntgen war ein deutscher Physiker, Entdecker der Röntgenstrahlen und der erste Träger des Nobelpreises für Physik 1901 „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“.

Physiknobelpreisträger 1900–1909

1909 Ferdinand Braun (1850–1918)
Guglielmo Marconi (1874–1937)
»als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie«
1908 Gabriel Lippmann (1845–1921)
»für seine auf dem Interferenzphänomen begründete Methode, Farben photographisch wiederzugeben«
1907 Albert Abraham Michelson (1852–1931)
»für seine optischen Präzisionsinstrumente und seine damit ausgeführten spektroskopischen und metrologischen Untersuchungen«
1906 Joseph John Thomson (1856–1940)
»als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat«
1905 Philipp Lenard (1862–1947)
»für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen«
1904 John William Strutt (1842–1919)
»für seine Untersuchungen über die Dichte der wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang damit gemachten Entdeckung des Argons«
1903 Henri Becquerel (1852–1908)
»als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität erworben hat«
  Marie Curie (1867–1934)
Pierre Curie (1859–1906)
»als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von H. Becquerel entdeckten Strahlungsphänomene erworben haben«
1902 Hendrik Lorentz (1853–1928)
Pieter Zeeman (1865–1943)
»als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus auf die Strahlungsphänomene erworben haben«
1901 Wilhelm Conrad Röntgen (1845–1923)
»als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat«

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