Albert Einstein

Albert Einstein

wurde am 14. März 1879 geboren

Albert Einstein war ein bedeutender deutscher Physiker, der als Verfasser der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie mit seinen Gedanken ĂĽber Zeit und Raum das physikalische Weltbild bis heute maĂźgeblich prägt und „fĂĽr seine Verdienste um die theoretische Physik“ den Nobelpreis fĂĽr Physik 1921 erhielt. Er wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren und starb mit 76 Jahren am 18. April 1955 in Princeton, New Jersey in den Vereinigten Staaten. Sein Geburtstag jährte sich 2017 zum 138. Mal.

Albert Einstein, geboren 1879, war ein deutsch-schweizerischer Physiker.

Lebensdaten

Steckbrief von Albert Einstein

GeburtsdatumFreitag, 14. März 1879
GeburtsortUlm, Baden-WĂĽrttemberg, Deutschland
TodesdatumMontag, 18. April 1955 (†76) (Innere Blutungen durch Aortenaneurysma)
SterbeortPrinceton, New Jersey, USA
GrabstätteTrenton, New Jersey, USA (Asche)
SternzeichenFische

Einstein-Zitate

»Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.«

– Albert Einstein

»Das Problem ist heute nicht die Atomenergie, sondern das Herz der Menschen.«

– Albert Einstein

Zeitliche Einordnung

Einsteins Zeit (1879–1955) und seine Zeitgenossen

Albert Einstein wird in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geboren. Er kommt 1879 zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs zur Welt. Bekannte Zeitgenossen seiner Generation sind Konrad Adenauer (1876–1967) und Thomas Mann (1875–1955). Geboren am Ende der 1870er-Jahre erlebt er eine Kindheit in den 1880ern und seine Jugend in den 1890ern. Während er lebt wirken u. a. auch Wilhelm Conrad Röntgen (1845–1923), Max Planck (1858–1947) und Werner Heisenberg (1901–1976). Albert Einsteins Lebensspanne umfasst 76 Jahre. Er stirbt 1955 zur Zeit des in West und Ost geteilten Deutschlands.

Einstein-Lebenslauf

Zeitleiste: Stationen und Ereignisse im Leben von Albert Einstein

1879Geburt am 14. März in Ulm
1903Heirat mit Mileva Marić
1905Einsteins Relativitätstheorie ( DW Kalenderblatt)
 Albert Einstein veröffentlicht Relativitätstheorie ( WDR Stichtag)
1919Scheidung von Mileva Marić
1921Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Physik »für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts«
1929Albert Einstein wohnt im Sommerhaus ( Bayern 2 Kalenderblatt)
1948Tod seiner geschiedenen Ehefrau Mileva Marić
1955Tod mit 76 Jahren am 18. April in Princeton, New Jersey in den Vereinigten Staaten
2005Berlin feiert das Einstein-Jahr ( Deutschlandfunk Kalenderblatt)
2019140. Jubiläum des Geburtstages am 14. März
202570. Todestag am 18. April

Einstein-Autogramm

Unterschrift von Albert Einstein

Unterschrift Albert Einstein

Einstein-Biographie

Kurzbiografie von Albert Einstein

Albert Einstein

Der theoretische Physiker Albert Einstein veränderte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit seinen Forschungen maßgeblich das physikalische Weltbild. Als Einsteins wissenschaftliches Hauptwerke werden die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie („Zur Elektrodynamik bewegter Körper“) angesehen, aber auch zum heute bedeutenden Feld der Quantenphysik leistete Einstein entscheidende Beiträge. Im Jahr 1921 erhielt er in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit den Nobelpreis für Physik.

Albert Einstein wurde in Deutschland geboren, während seiner 76 Lebensjahre war er aber auch Staatsbürger Österreichs, der Schweiz und der USA. Er wuchs in Ulm in einer jüdisch-deutschen Familie auf, die der Mittelschicht zuzuordnen war. Bald nach seiner Geburt zog die Familie 1880 aus der Universitätsstadt in die bayerische Landeshauptstadt München um. Bereits in der Schulzeit galten Einsteins Begabung und Begeisterung vor allem den naturwissenschaftlichen Fächern. Auch außerhalb der Schule entfaltete er sich auf diesem Gebiet und verschaffte sich mit (populär-)wissenschaftlicher Literatur einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Im Alter von 15 Jahren zogen Einsteins Eltern aus beruflichen Gründen ins norditalienische Mailand, der Sohn sollte jedoch in München seine Schullaufbahn beenden. Nachdem er sich mit dem Schuldirektor überworfen hatte, verließ er zwei Jahre später das Gymnasium ohne Abschluss und folgte der Familie nach Italien. Kurz nach Einsteins Nachzug nach Italien ergab sich für ihn die Möglichkeit, an einem Schweizer Gymnasium weiter zur Schule zu gehen. Dort schloss er im Jahre 1896 seine Schullaufbahn mit exzellenten Noten ab. Die heute oft verbreitete These, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen sei, beruht auf einer Fehlinterpretation des Schweizer Notensystems.

Von 1896 bis 1900 studierte Einstein am Zürcher Polytechnikum. Sein späterer Entdeckergeist und die Begeisterung für ungewöhnliche physikalische Denkansätze waren bereits während des Studiums klar zu erkennen. Später war er durch die Vernachlässigung mathematischer Theorie regelmäßig auf die Unterstützung von Freunden und Kollegen angewiesen.

1905 war das Wendejahr in Einsteins wissenschaftlichen Leben. In diesem Jahr veröffentlichte er nach langer Arbeit einige seiner frühen und zugleich mit zu wichtigsten zählende Werke: darunter eine Hypothese zu Lichtquanten und eine quantentheoretische Erklärung. Zentral in Einsteins wissenschaftlichen Werk ist die ebenfalls 1905 veröffentlichte Arbeit „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, die heute unter dem Namen „Spezielle Relativitätstheorie“ bekannt die wohl bekannteste Formel der Physik enthält: E=mc2. Parallel zu diesen Arbeiten hatte Einstein auch an seiner Dissertation gearbeitet, die er im selben Jahr bei der Universität Zürich einreichte und für die ihm im Folgejahr der Doktortitel der Physik verliehen wurde. Im Jahre 1909 wurde Einstein Dozent auf dem Gebiet der theoretischen Physik, zwei Jahre später bekam er den Professorentitel verliehen.

Teile von Einsteins spezieller Relativitätstheorie wurden erstmals 1919 bewiesen. Wissenschaftler kamen bei Untersuchungen genau auf die von Einstein vorhergesagten Werte und die Theorie der britischen Wissenschaftslegende Isaac Newton wurde widerlegt. Diese Bestätigung Einsteins bis dahin oftmals belächelter Theorie machte ihn schlagartig weltberühmt. 1922 erhielt er schließlich den Nobelpreis für Physik – allerdings nicht für die spezielle oder allgemeine Relativitätstheorie sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts ebenfalls aus dem Jahr 1905.

Seinen hohen Bekanntheitsgrad nutzte Einstein für zahlreiche Reisen, auf denen er mit vielen wissenschaftlichen Koryphäen seiner Zeit in Kontakt kam. Im Jahre 1932 reiste Einstein einmal mehr in die Vereinigten Staaten und kehrte wegen der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im folgenden Jahr nicht mehr Deutschland zurück. In der Folge wurde er ausgebürgert. Einstein lebte, arbeitete und forschte fortan bis zu seinem Tod an der Universität Princeton. Er vertiefte seine Forschungen und veröffentlichte in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Schriften, die heute Teil der allgemeinen Relativitätstheorie sind. Neben vielen anderen Wissenschaftlern suchte auch Einstein nach einer „Weltformel“ – erfolglos.

Sein Heimatland Deutschland sah Einstein nur noch einmal inkognito drei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1952 wieder. Insbesondere in seinen letzten Lebensjahren trat Einstein nicht nur als Forscher und Wissenschaftler, sondern auch als Pazifist und Botschafter fĂĽr den Weltfrieden auf.

Worte ĂĽber Einstein

Friedrich DĂĽrrenmatt

»Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, dass ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen.«

– Friedrich Dürrenmatt über Albert Einstein, 24. Februar 1979 (Vortrag zum 100. Geburtstag von Albert Einstein an der ETH Zürich)
Charlie Chaplin

»Mir applaudiert die Welt, weil mich jeder versteht; Ihnen applaudiert die Welt, weil Sie niemand versteht.«

– Charlie Chaplin über Albert Einstein
Niels Bohr

»Durch Albert Einsteins Werk hat sich der Horizont der Menschheit unendlich erweitert, und gleichzeitig hat unser Bild vom Universum eine Geschlossenheit und Harmonie erreicht, von der man bisher nur träumen konnte.«

– Niels Bohr über Albert Einstein
Bertrand Russell

»Einstein war nicht nur ein großer Naturwissenschaftler, er war auch ein großer Mensch. Er war ein Symbol für den Frieden in einer Welt, die auf den Krieg zusteuerte. Er blieb gesund in einer kranken Welt, und er blieb liberal in einer Welt voller Fanatiker.«

– Bertrand Russell über Albert Einstein

Einstein-Trivia

Schon gewusst?

Albert Einstein arbeitete 1896 im Alter von siebzehn Jahren als Hilfselektriker fĂĽr seinen Vater und Fabrikanten Hermann Einstein auf dem MĂĽnchener Oktoberfest und schraubte im Schottenhamel-Festzelt die GlĂĽhbirnen ein.

Einstein-FAQ

Fragen und Fakten ĂĽber Albert Einstein

Wann wurde Einstein geboren? Albert Einstein wurde vor 138 Jahren im Jahr 1879 geboren.

An welchem Tag ist Albert Einstein geboren worden? Einstein hatte im FrĂĽhling am 14. März Geburtstag. Er wurde an einem Freitag geboren. In diesem Jahr fiel sein Geburtstag auf einen Dienstag, im kommenden Jahr liegt er auf einem Mittwoch.

Welches Sternzeichen war Einstein? Albert Einstein wurde im westlichen Tierkreiszeichen Fische geboren.

Wo wurde Albert Einstein geboren? Einstein wurde in Deutschland geboren. Er kam in Ulm zur Welt.

Wann ist Einstein gestorben? Albert Einstein verstarb vor 62 Jahren in den 1950er-Jahren am 18. April 1955, einem Montag.

Wie alt war Albert Einstein als er starb? Albert Einstein wurde 76 Jahre alt.

Wie groß war Einstein? Albert Einstein hatte eine Körpergröße von etwa 1,75 m.

Geburtsort/Sterbeort

Ulm – Deutschland

Karte des Geburtsortes von Albert Einstein

Albert Einstein wurde in Ulm geboren und starb in Princeton, New Jersey in den Vereinigten Staaten . Das Geburtshaus von Albert Einstein (BahnhofstraĂźe 20) liegt an folgender Stelle in Ulm:

Karte des Geburtshauses von Albert Einstein

Webtipps

Einstein-Infos im Web

Ausgewählte Links zu Webseiten mit biographischen Informationen über Albert Einstein:

Einstein-Lesetipps

Albert Einstein. Eine Biographie

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100 Jahre dauerte es, bis das letzte Element der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins direkt nachzuweisen war: die Gravitations­wellen. Journalist Thomas BĂĽhrke ĂĽber die Geschichte einer Formel und Konsequenzen fĂĽr unseren Blick ins Universum. 304 Seiten. amazon.de

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