Am 18. Juni 1936, heute vor 90 Jahren, starb Maxim Gorki, ein russischer Schriftsteller und politischer Aktivist, der u. a. mit seinem Drama „Nachtasyl“ (1902) bekannt wurde, sich in seinen Werken mit den sozialen Problemen seiner Zeit auseinandersetze und mit „Die Mutter“ (1906/1907) einen Prototyp des „proletarischen Romans“ schuf.
Am 18. Juni 1901, heute vor 125 Jahren, wurde Anastasia von Russland geboren, die jüngste Tochter des letzten russischen Zaren Nikolaus II. und seiner Frau Alexandra Fjodorowna, um deren (widerlegtes) möglicherweise Überleben der Ermordung der Zarenfamilie durch Bolschewiki (1918/1919) sich zahlreiche Legenden bildeten und u. a. als Stoff für mehrere Verfilmungen dienten.
Am 19. Juni 2016, morgen vor zehn Jahren, starb Götz George, einer der berühmtesten deutschen Schauspieler seiner Generation (u. a. „Der Schatz im Silbersee“ 1962, „Aus einem deutschen Leben“ 1977, „Schtonk!“ 1992, „Der Totmacher“ 1995, „Rossini“ 1997), der in seiner populärsten Rolle 32 Jahre lang den Duisburger „Tatort“-Kommissar Horst Schimanski spielte.
Am 21. Juni 1986, in drei Tagen vor 40 Jahren, wurde Lana Del Rey geboren, eine US-amerikanische Sängerin, die international und u. a. auch in Deutschland mit ihrer Single „Video Games“ (2011, Album „Born to Die“) bekannt wurde.
| 22.06. | 120. Geburtstag von Billy Wilder (1906) |
|---|---|
| 23.06. | 75. Geburtstag von Michèle Mouton (1951) |
| 23.06. | 80. Geburtstag von Rafik Schami (1946) |
| 24.06. | 125. Geburtstag von Chuck Taylor (1901) |
| 25.06. | 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann (1926) |
| 25.06. | 50. Todestag von Johnny Mercer (†1976) |
| 27.06. | 10. Todestag von Bud Spencer (†2016) |
| 27.06. | 25. Todestag von Jack Lemmon (†2001) |
| 27.06. | 25. Todestag von Tove Jansson (†2001) |
| 28.06. | 100. Geburtstag von Mel Brooks (1926) |
| 29.06. | 80. Geburtstag von Gitte Hænning (1946) |
| 29.06. | 140. Geburtstag von Robert Schuman (1886) |
Jubiläen sind Jahrestage eines Ereignisses, an dem sich dieses ein „rundes“ Mal jährt. Der Begriff Jubiläum leitet sich vom lateinischen „annus jubilaeus“, dem „Jubeljahr“ ab, wie es auch im Alten Testament verwendet wird.
Gefeiert werden diese Festtage traditionell vor allem bei runden Geburtstagen und Todestagen bedeutender Persönlichkeiten und Promis, die in dieser Rubrik verzeichnet sind. Etwa zum 10., 25., 50. oder den 100. Jahrestag.
Insbesondere für runde Anlässe wie Hochzeitsjubiläen (Silberhochzeit, Goldhochzeit) sowie Dienstjubiläen, Firmenjubiläen, Vereinsjubiläen und Thronjubiläen eines Monarchen haben sich eigene Namen eingebürgert:
– Franz Kafka»Jeder, der sich die Fähigkeit erhält,
Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.«