Wer wurde vor 70 Jahren im Jahr 1956 geboren? Die Chronik des Jahrgangs 1956 mit den prominenten Persönlichkeiten, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Jahr 1956 zur Welt kamen. Zu ihnen zählen etwa Frank-Walter Steinmeier, Tom Hanks, Günther Jauch und Herbert Grönemeyer. Für die Promi-Geburtstagskinder aus dem Jahrgang 1956 ist dieses Jahr ein rundes Jubiläumsjahr: Sie feierten bzw. feiern 2026 ihren 70. Geburtstag. Das Jahr 1956 war ein Schaltjahr mit 366 Tagen.
Christine Lagarde (Christine Madeleine Odette Lagarde) ist eine französische Politikerin und Juristin, die als erste Frau französische Finanzministerin (2007–2011) sowie Direktorin des Internationalen Währungsfonds (2011–2019) war und seit 2019 als Präsidentin der Europäischen Zentralbank vorsteht. Sie wurde am 1. Januar 1956 in Paris geboren.
Mel Gibson (Mel Columcille Gerard Gibson) ist ein erfolgreicher US-amerikanisch-australischer Schauspieler (u. a. „Lethal Weapon“ 1987, „Braveheart“ 1995, „Der Patriot“ 2000), Filmregisseur (u. a. „Die Passion Christi“ 2004) und mehrfacher Oscar-Preisträger. Er wurde am 3. Januar 1956 in Peekskill, New York in den Vereinigten Staaten geboren.
Frank-Walter Steinmeier ist der zwölfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (seit 2017), der zuvor als SPD-Politiker u. a. in zwei Amtszeiten Deutschland als Bundesaußenminister (2005–2009, 2013–2017) vertreten hat, SPD-Fraktionsvorsitzender (2009–2013) war und als Kanzlerkandidat seiner Partei (2009) kandidierte. Er wurde am 5. Januar 1956 in Detmold geboren.
Uwe Ochsenknecht (Uwe Adam Ochsenknecht) ist ein deutscher Schauspieler (u. a. „Das Boot“ 1981, „Männer“ 1985, „Schtonk!“ 1992) und Sänger. Er wurde am 7. Januar 1956 in Biblis geboren.
Herbert Grönemeyer (Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer) ist einer der populärsten deutschen Musiker, Sänger und Schauspieler, der mit zahlreichen Alben wie „4630 Bochum“ (1984), „Mensch“ (2002) und „Schiffsverkehr“ (2011) Platz 1 der deutschen Charts erreichte und als Schauspieler in „Das Boot“ (1981) seinen bekanntesten Auftritt hatte. Er wurde am 12. April 1956 in Göttingen geboren.
Björn Borg ist ein ehemaliger schwedischer Tennisspieler, der in seiner vergleichsweise kurzen Sportlerkarriere elf Grand-Slam-Titel gewinnen konnte und fünf Mal in Folge Wimbledon-Sieger (1976–1980) wurde. Er wurde am 6. Juni 1956 in Stockholm in Schweden geboren.
Tom Hanks (Thomas Jeffrey Hanks) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmemacher, der für seine Rollen in „Philadelphia“ (1993) und „Forrest Gump“ (1994) mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und mit weiteren Kassenerfolgen wie „Schlaflos in Seattle“ (1993), „Apollo 13“ (1995) und „Cast Away“ (2000) zum Publikumsliebling wurde. Er wurde am 9. Juli 1956 in Concord, Kalifornien in den Vereinigten Staaten geboren.
Günther Jauch (Günther Johannes Jauch) ist ein deutscher Moderator, Journalist und Produzent, der als Radiomoderator und mit dem „Aktuellen Sportstudio“ (1988–1997) bekannt wurde und dank der Dauerbrenner „sternTV“ (1990–2011) und „Wer wird Millionär?“ (seit 1999) eines der populärsten Fernsehgesichter Deutschlands ist. Er wurde am 13. Juli 1956 in Münster geboren.
Axel Milberg ist ein deutscher Schauspieler, der seine Schauspielkarriere in den 1980ern bei den Münchner Kammerspielen begann, im Kino u. a. in „Nach Fünf im Urwald“ (1995) zu sehen war und aktuell seit 2003 u. a. im Kieler „Tatort“ als Kommissar „Klaus Borowski“ ermittelt. Er wurde am 1. August 1956 in Kiel geboren.
Christoph Waltz ist ein populärer österreichischer Schauspieler (u. a. „Der Gott des Gemetzels“ 2011, „James Bond 007: Spectre“ 2015), der international mit „Inglourious Basterds“ (2009) bekannt wurde und für diese Rolle sowie für „Django Unchained“ (2012) mit Oscar und Golden Globe ausgezeichnet wurde. Er wurde am 4. Oktober 1956 in Wien geboren.
Wer ist vor siebzig Jahren im Jahr 1956 gestorben? Der Nekrolog mit den Todesfällen 1956 bekannter Promis und berühmter Persönlichkeiten:
| 05.01. | Mistinguett (†80) |
|---|---|
| 13.01. | Lyonel Feininger (†84) |
| 23.01. | Daniel Swarovski (†93) |
| 28.01. | Marie Juchacz (†76) |
| 31.01. | Alan Alexander Milne (†74) |
| 16.02. | Meghnad Saha (†62) |
| 17.03. | Irène Joliot-Curie (†58) |
| 13.04. | Emil Nolde (†88) |
| 06.06. | Hiram Bingham (†80) |
| 19.06. | Thomas J. Watson (†82) |
|---|---|
| 07.07. | Gottfried Benn (†70) |
| 11.08. | Jackson Pollock (†44) |
| 14.08. | Bertolt Brecht (†58) |
| 16.08. | Bela Lugosi (†73) |
| 25.08. | Alfred Kinsey (†62) |
| 28.09. | William Boeing (†74) |
| 05.11. | Art Tatum (†47) |
| 25.12. | Robert Walser (†78) |
Das Jahr 1956 ist das Todesjahr von Bertolt Brecht, der am 10. Februar 1898 geboren wurde. Er war ein bedeutender weltweit bekannter deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts, der mit Werken wie „Die Dreigroschenoper“ (1928), „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (1930), „Mutter Courage und ihre Kinder“ (1939) sowie „Leben des Galilei“ (1943) das „epische Theater“ begründete.
Was geschah 1956? Real Madrid gewinnt den ersten Europapokal der Landesmeister, die heutige UEFA Champions League. Rocky Marciano beendet seine Boxkarriere. In der Deutschen Demokratischen Republik geht das Fernsehen regulär auf Sendung. In Stuttgart wird der Fernsehturm eröffnet. Beim deutschen Lotto benötigen die glücklichen Gewinner von nun an auch die richtige Zusatzzahl. Mit einem Spot für das Waschmittel Persil wird erstmals Werbung im deutschen Fernsehen gezeigt. Erwin Strittmatter heiratet Eva Strittmatter, Grace Kelly vermählt sich mit Rainier III. und Marilyn Monroe heiratet Arthur Miller.
In Stockholm und Melbourne finden die Olympischen Sommerspiele 1956 statt. Die VII. Olympischen Winterspiele werden in Cortina d’Ampezzo veranstaltet. Die Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft 1956 gewinnt Borussia Dortmund. Der Karlsruher SC gewinnt den DFB-Pokal 1956. Hans Günter Winkler wird Deutschlands Sportler des Jahres 1956. Juan Manuel Fangio gewinnt die Formel 1 und wird Weltmeister des Jahres 1956.
Den Takt für das Jahr gibt in der BRD u. a. Freddy Quinn mit dem Lied „Heimweh“ an, das in den Charts 1956 weit oben rangiert. Lys Assia gewinnt den Eurovision Song Contest 1956. Bei der Oscar-Verleihung 1956 wird der Film „Marty“ als Film des Jahres und mit insgesamt vier Oscars ausgezeichnet. Ernest Borgnine erhält den Oscar als Bester Hauptdarsteller, Anna Magnani wird als Beste Hauptdarstellerin prämiert. Juan Ramón Jiménez ist der Träger des Nobelpreises für Literatur 1956.