Isaac Newton

Bedeutende Mathematiker

Mathematiker und Mathematikerinnen

Ohne sie wäre die Menschheit heute nicht da wo sie ist: Den berühmten Mathematikern von der Antike über das Mittelalter bis heute verdanken wir unseren modernen Blick auf die Welt, das Verständnis komplexer Zusammenhänge und die Grundlagen vieler bedeutender Technologien. Zu ihnen zählen etwa Isaac Newton, Gottfried Wilhelm Leibniz, Johannes Kepler und Carl Friedrich Gauß.

Top 10 Mathematiker chronologisch

Maryam Mirzakhani (1977)

Maryam Mirzakhani, geboren am 3. Mai 1977

Maryam Mirzakhani ist eine iranische Mathematikerin mit den Forschungsgebieten Topologie und algebraische Geometrie, die 2014 als erste Frau mit der seit 1936 verliehenen und international renommierten „Fields-Medaille“ für herausragende Entdeckungen in der Mathematik ausgezeichnet wurde. Sie wurde am 3. Mai 1977 in Teheran im Iran geboren.

Alan Turing (1912–1954)

Alan Turing, geboren am 23. Juni 1912

Alan Turing (Alan Mathison Turing) war ein britischer Logiker, Mathematiker und Kryptoanalytiker, der als Pionier der Informatik das Konzept der „Turingmaschine“ entwickelte. Er wurde am 23. Juni 1912 in London geboren und starb am 7. Juni 1954 im Alter von 41 Jahren in Wilmslow, Cheshire.

Carl Friedrich Gauß (1777–1855)

Carl Friedrich Gauß, geboren am 30. April 1777

Carl Friedrich Gauß (Johann Carl Friedrich Gauß) war ein als „Fürst der Mathematiker“ verehrter herausragender deutscher Mathematiker, Astronom und Physiker, der maßgebliche Beiträge zu zahlreichen Wissenschaftsfeldern lieferte und u. a. die „nichteuklidische Geometrie“, die „Methode der kleinsten Quadrate“ und die „Osterformel“ entwickelte. Er wurde am 30. April 1777 in Braunschweig im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) geboren und starb am 23. Februar 1855 im Alter von 77 Jahren in Göttingen.

Leonhard Euler (1707–1783)

Leonhard Euler, geboren am 15. April 1707

Leonhard Euler war einer der bedeutendsten Mathematiker der Geschichte, der an der Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg und der preußischen Akademie in Berlin auf zahlreichen Gebieten der Mathematik forschte und nach dem u. a. die Eulersche Zahl e (Basis eines natürlichen Logarithmus) benannt ist. Er wurde am 15. April 1707 in Basel in der Schweiz geboren und starb am 18. September 1783 im Alter von 76 Jahren in Sankt Petersburg in Russland.

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716)

Gottfried Wilhelm Leibniz, geboren am 1. Juli 1646

Gottfried Wilhelm Leibniz war ein bedeutender deutscher Philosoph und Wissenschaftler, der vielfach als Vordenker der Aufklärung und letzter Universalgelehrter gilt, u. a. eine frühe leistungsfähige Rechenmaschine konstruierte, die Differential- und Integralrechnung entwickelte und das Dualsystem dokumentierte. Er wurde am 1. Juli 1646 in Leipzig im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) geboren und starb am 14. November 1716 im Alter von 70 Jahren in Hannover.

Isaac Newton (1643–1727)

Isaac Newton, geboren am 4. Januar 1643

Sir Isaac Newton war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Verwaltungsbeamter, der u. a. sein Hauptwerk „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“ (1687) verfasste und die Gravitationskraft erforschte. Er wurde am 4. Januar 1643 in Woolsthorpe-by-Colsterworth, Lincolnshire in England geboren und starb am 31. März 1727 im Alter von 84 Jahren in Kensington, London.

Johannes Kepler (1571–1630)

Johannes Kepler, geboren am 27. Dezember 1571

Johannes Kepler war ein deutscher Universalgelehrter des 17. Jahrhunderts und als Mathematiker, Astronom und Astrologe u. a. Entdecker der Gesetze der Planetenbewegung. Er wurde am 27. Dezember 1571 in Weil der Stadt im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) geboren und starb am 15. November 1630 im Alter von 58 Jahren in Regensburg.

Adam Ries (1492–1559)

Adam Ries, geboren  1492

Adam Ries war ein deutscher Rechenmeister, der als „Vater des modernen Rechnens“ u. a. die Verwendung arabischer Zahlen und des Stellenwertsystems beim Rechnen mit vorantrieb und dessen in Deutsch verfassten Rechenbücher bis ins 18. Jahrhundert als Lehrmittel im Schulunterricht dienten („Nach Adam Riese…“). Er wurde 1492 in Staffelstein (heute Bad Staffelstein) im Hochstift Bamberg, HRR (heute Deutschland) geboren und starb am 30. März 1559 im Alter von 67 Jahren in Annaberg (heute zu Annaberg-Buchholz) im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland).

Leonardo Fibonacci (1175–1245)

Leonardo Fibonacci, geboren  1175

Leonardo Fibonacci war ein italienischer und der wohl bedeutendste Mathematiker des Mittelalters, der mit seinem theoretischen Werk „Liber abbaci“ (1202) das indische Zahlensystem in Europa popularisierte und mit der nach ihm benannten berühmten „Fibonacci-Folge“ (1202) das Wachstum einer Kaninchenpopulation beschrieb. Er wurde 1175 in Pisa in Pisa (heute Italien) geboren und starb 1245 im Alter von 70 Jahren ebenda.

al-Chwarizmi (780–850)

al-Chwarizmi, geboren  780

al-Chwarizmi (Muhammad al-Chwarizmi) war ein bedeutender persisch-muslimischer Gelehrter, Mathematiker und Astronom, der Grundlagen der Algebra entwickelte, die in Indien verwendete Null und das Stellenwertsystem in Arabien bekannt machte und von dessen Namen der Begriff „Algorithmus“ abgeleitet ist. Er wurde 780 in Choresmien in Zentralasien (heute Usbekistan) geboren und starb 850 im Alter von 70 Jahren in Bagdad im Irak.

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