Der Praemium Imperiale, der „Weltkulturpreis zum Gedenken an seine Hoheit Prinz Takamatsu“, wird jährlich seit 1989 von der Japan Art Association im Namen des japanischen Kaiserhauses vergeben. Er gilt als „Nobelpreis der Künste“ und wird in den Kategorien Malerei, Skulptur, Architektur, Musik und Film/Theater an Künstler für ihr Lebenswerk verliehen. Die Preisträger werden „für ihre Leistungen, für den Einfluss, den sie international in der Kunst ausüben, und für ihre Bereicherung der Weltgemeinschaft“ ausgezeichnet. Diese Liste ist eine Zusammenstellung ausgewählter Preisträger ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Federico Fellini wurde am 20. Januar 1920 in Rimini in Italien geboren. Er war einer der bedeutendsten italienischen Regisseure und Filmemacher, der Werke wie „La Strada“ (1954), „Die Nächte der Cabiria“ (1957), „La Dolce Vita“ (1960), „8½“ (1963) und „Amarcord“ (1973) schuf und hierfür vielfach etwa mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Am 31. Oktober 1993 starb er mit 73 Jahren.
Ingmar Bergman (Ernst Ingmar Bergman) wurde am 14. Juli 1918 in Uppsala in Schweden geboren. Er war ein einflussreicher schwedischer Regisseur und Drehbuchautor, der etwa die Filme „Das Schweigen“ (1963), „Szenen einer Ehe“ (1973) sowie „Das Schlangenei“ (1977) schuf und u. a. für „Fanny und Alexander“ (1982) dreimal den Oscar für den „Besten fremdsprachigen Film“ erhielt. Am 30. Juli 2007 starb er mit 89 Jahren.
Akira Kurosawa wurde am 23. März 1910 in Ōta, Tokio in Japan geboren. Er war ein japanischer Regisseur von über 30 Filmen, der mit Filmklassikern wie „Die sieben Samurai“ (1954) als einer der international einflussreichsten Filmemacher gilt. Am 6. September 1998 starb er mit 88 Jahren.
Andrzej Wajda wurde am 6. März 1926 in Suwałki in Polen geboren. Er war ein polnischer Regisseur, dessen Trilogie „Eine Generation“ (1955), „Der Kanal“ (1957) und „Asche und Diamant“ (1958) zu den Meisterwerken des polnischen Kinos gezählt wird und der für sein Lebenswerk u. a. mit dem Kyoto-Preis (1987) sowie dem Oscar (2000) ausgezeichnet wurde. Am 9. Oktober 2016 starb er mit 90 Jahren.
Richard Attenborough (Richard Samuel Attenborough) wurde am 29. August 1923 in Cambridge, Cambridgeshire in England geboren. Er war ein britischer Schauspieler (u. a. „Gesprengte Ketten“ 1963, „Doktor Dolittle“ 1967, „Jurassic Park“ 1993), Regisseur (u. a. „Die Brücke von Arnheim“ 1977, „Gandhi“ 1982) und Oscar-Preisträger. Am 24. August 2014 starb er mit 90 Jahren.
Pina Bausch wurde am 27. Juli 1940 in Solingen geboren. Sie war eine deutsche Tänzerin, eine der bedeutendsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts, Gründerin des Wuppertaler „Tanztheaters“ und Mitbegründerin der gleichnamigen Tanz-Kunstform. Am 30. Juni 2009 starb sie mit 68 Jahren.
Arthur Miller (Arthur Asher Miller) wurde am 17. Oktober 1915 in New York City geboren. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller und bedeutender Dramatiker des 20. Jahrhunderts, der mit seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten und am Broadway aufgeführten Drama „Tod eines Handlungsreisenden“ („Death of a Salesman“ 1949) berühmt wurde. Am 10. Februar 2005 starb er mit 89 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 110. Mal.
Jean-Luc Godard wurde am 3. Dezember 1930 in Paris geboren. Er war ein einflussreicher französischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der mit seinen das Kino revolutionierenden Filmen der Nouvelle Vague wie „Außer Atem“ (1960), „Die Verachtung“ (1963) und „Weekend“ (1967) zu faszinieren wie provozieren wusste und für sein Werk u. a. mit dem Ehrenoscar geehrt wurde. Am 13. September 2022 starb er mit 91 Jahren.
Abbas Kiarostami wurde am 22. Juni 1940 in Teheran im Iran geboren. Er war ein iranischer Regisseur und vielfach preisgekrönter Filmemacher, der mit Filmen wie „Und das Leben geht weiter“ (1991), „Quer durch den Olivenhain“ (1994), „Der Geschmack der Kirsche“(1997) und „Der Wind wird uns tragen“ (1999) den iranischen Film und das Weltkino seiner Generation prägte. Am 4. Juli 2016 starb er mit 76 Jahren.
Sophia Loren (Sofia Villani Scicolone) wurde am 20. September 1934 in Rom geboren. Sie ist eine italienische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin, die in den 1960er-Jahren mit Filmen wie „Und dennoch leben sie“ (1960), „Gestern, heute und morgen“ (1962) und „Hochzeit auf Italienisch“ (1964) weltweit populär wurde.
Dame Judi Dench (Judith Olivia Dench) wurde am 9. Dezember 1934 in York in England geboren. Sie ist eine renommierte britische Schauspielerin (u. a. „Iris“ 2001, „Philomena“ 2013) und Oscar-Preisträgerin (für „Shakespeare in Love“ 1998), die am Theater u. a. in zahlreichen Shakespeare-Inszenierungen spielte und international u. a. als „M“ in den James-Bond-Filmen (1995–2012) bekannt ist.
Francis Ford Coppola wurde am 7. April 1939 in Detroit, Michigan in den Vereinigten Staaten geboren. Er ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, der mit seinen beiden Filmklassikern „Der Pate“ (1972/1974/1990) und „Apocalypse Now“ (1979) zu den bedeutendsten Filmschaffenden seiner Generation gezählt wird.
Martin Scorsese (Martin Marcantonio Luciano Scorsese) wurde am 17. November 1942 in Queens, New York City in den Vereinigten Staaten geboren. Er ist ein renommierter US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor, der Hollywood-Streifen wie „Taxi Driver“ (1976), „Good Fellas“ (1990) sowie „The Wolf of Wall Street“ (2013) schuf und für „Departed – Unter Feinden“ (2006) mit dem Regie-Oscar geehrt wurde.
Catherine Deneuve (Catherine Fabienne Dorléac) wurde am 22. Oktober 1943 in Paris geboren. Sie ist eine renommierte französische Schauspielerin (u. a. „Ekel“ 1965, „Die letzte Metro“ 1980, „Indochine“ 1992, „8 Frauen“ 2002).
Wim Wenders (Wilhelm Ernst Wenders) wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren. Er ist ein bekannter deutscher Regisseur, der mit der Verfilmung der Erzählung „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ (1972) bekannt wurde und Filme wie „Alice in den Städten“ (1974), „Paris, Texas“ (1984), „Der Himmel über Berlin“ (1987) und „Buena Vista Social Club“ (1999) drehte. In diesem Jahr feiert Wenders seinen 80. Geburtstag.
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