Wladimir Putin

Berühmte Sankt Petersburger

Geboren in Sankt Petersburg

Der Geburtsort Sankt Petersburg: Wer kam in der russischen Stadt Sankt Petersburg zur Welt? Sankt Petersburg hat viele weltberühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. Auf dieser Seite finden Sie die berühmten Söhne und Töchter des Geburtsortes in Nordwestrussland, die gebürtige Sankt Petersburger sind und Sankt Petersburgs Identität mit ihren Biographien und Lebensgeschichten prägten. Zu den bekannten Personen der Stadt Sankt Petersburg zählen etwa Wladimir Putin, Peter Carl Fabergé, Dmitri Schostakowitsch und Alexander I..

Stadtinfo & Karte

Sankt Petersburg – Nordwestrussland

Sankt Petersburg ist eine russische Millionenstadt in Nordwestrussland mit rund 4,9 Mio. Einwohnern. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von etwa 1.430 km².

Lesetipp

St. Petersburg. Eine Stadt in Biographien

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Berühmte Personen aus Sankt Petersburg

Grigori Perelman (1966)

Grigori Perelman ist ein russischer Mathematiker, der 2002 mit der Poincaré-Vermutung von 1904 eines der Jahrhunderträtsel der Mathematik lösen konnte und zahlreiche Auszeichnungen wie die ihm 2006 angetragene Fields-Medaille ablehnte. Perelman wurde am 13. Juni 1966 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren.

Wladimir Putin (1952)

Wladimir Putin, geboren am 7. Oktober 1952

Wladimir Putin ist ein russischer Politiker, der als aktueller Präsident Russlands (2000–2008, seit 2012) und zuvor als Ministerpräsident Russlands (1999–2000, 2008–2012) die Geschicke seines Landes lenkt. Putin wurde am 7. Oktober 1952 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren.

Joseph Brodsky (1940–1996)

Joseph Brodsky, geboren am 24. Mai 1940

Joseph Brodsky war ein russisch-US-amerikanischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur 1987 „für ein literarisches Schaffen von umfassender Breite, geprägt von gedanklicher Schärfe und dichterischer Ausdrucksstärke“. Er wurde am 24. Mai 1940 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren.

Boris Spasski (1937)

Boris Spasski, geboren am 30. Januar 1937

Boris Spasski ist ein russisch-französischer Schachmeister und zehnter offizieller Schachweltmeister (1969–1972). Spasski wurde am 30. Januar 1937 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren.

Ilja Frank (1908–1990)

Ilja Frank, geboren am 23. Oktober 1908

Ilja Frank war ein russischer Physiker und ein Träger des Nobelpreises für Physik 1958 „für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts“. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 23. Oktober 1908 (am 10. Oktober 1908 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)

Dmitri Schostakowitsch, geboren am 25. September 1906

Dmitri Schostakowitsch war einer der bedeutendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und Pianist (u. a. „Suite für Varieté-Orchester“ um 1955 mit dem u. a. in Stanley Kubriks Film „Eyes Wide Shut“ 1999 verwendeten „Walzer Nr. 2“). Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 25. September 1906 (am 12. September 1906 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

George Sanders (1906–1972)

George Sanders, geboren am 3. Juli 1906

George Sanders war ein britischer Schauspieler und Musiker, der für seine Nebenrolle als „Addison DeWitt“ in „All About Eve“ (1950) mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, in Hitchcocks „Rebecca“ (1940) spielte und die englische Stimme des Tigers „Shir Kahn“ in „Das Dschungelbuch“ (1967) sprach. Er wurde am 3. Juli 1906 in Sankt Petersburg geboren.

Vladimir Nabokov (1899–1977)

Vladimir Nabokov war ein russisch-US-amerikanischer Schriftsteller, der mit seinem bekanntesten Roman „Lolita“ (1955) weltweit berühmt wurde. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 22. März 1899 (am 10. April 1899 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Leon Theremin (1896–1993)

Leon Theremin, geboren am 27. August 1896

Leon Theremin war ein russischer Physiker und Erfinder, der mit dem „Theremin“ (1920) das erste in größeren Stückzahlen produzierte elektronische Musikinstrument der Musikgeschichte und einen Vorläufer des Synthesizers erfand. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 27. August 1896 (am 15. August 1896 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Elsa Brändström (1888–1948)

Elsa Brändström, geboren am 26. März 1888

Elsa Brändström war eine als „Engel von Sibirien“ bekannt gewordene schwedische Krankenschwester und Philanthropin, die sich im Ersten Weltkrieg um die Versorgung u. a. deutscher Kriegsgefangener in sibirischen Gefangenenlagern kümmerte (Bestseller „Unter Kriegsgefangenen in Russland und Sibirien 1914–1920“). Sie wurde am 26. März 1888 in Sankt Petersburg geboren.

Anna Pawlowa (1881–1931)

Anna Pawlowa, geboren am 12. Februar 1881

Anna Pawlowa war eine berühmte russische Balletttänzerin, Meistertänzerin und Primaballerina, die insbesondere für das für sie choreografierte Tanz-Solo „Der sterbende Schwan“ (1905) berühmt ist. Sie wurde nach dem gregorianischen Kalender am 12. Februar 1881 (am 31. Januar 1881 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Alexandra Michailowna Kollontai (1872–1952)

Alexandra Michailowna Kollontai, geboren am 31. März 1872

Alexandra Michailowna Kollontai war eine russische Revolutionärin, Diplomatin, Schriftstellerin, Feministin und die erste weibliche akkreditierte Diplomatin sowie Botschafterin weltweit (1923, für die Sowjetunion in Norwegen). Sie wurde nach dem gregorianischen Kalender am 31. März 1872 (am 19. März 1872 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Lou Andreas-Salomé (1861–1937)

Lou Andreas-Salomé, geboren am 12. Februar 1861

Lou Andreas-Salomé war eine Psychoanalytikerin und Schriftstellerin, die vor allem durch ihren für ihre Zeit unkonventionellen Lebensstil sowie ihre Freundschaften und Beziehungen mit den Geistesgrößen Nietzsche, Freud und Rilke bekannt wurde. Sie wurde am 12. Februar 1861 in Sankt Petersburg geboren.

Peter Carl Fabergé (1846–1920)

Peter Carl Fabergé, geboren am 30. Mai 1846

Peter Carl Fabergé war ein russischer Juwelier und Goldschmied, der vor allem für seine kunstvollen und luxuriösen „Fabergé-Eier“ (1885–1917) bekannt ist. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 30. Mai 1846 (am 18. Mai 1846 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Georg Cantor (1845–1918)

Georg Cantor, geboren am 3. März 1845

Georg Cantor war ein deutscher Mathematiker, der mit der von ihm entwickelten Mengenlehre eine der grundlegenden Theorien der modernen Mathematik begründete. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 3. März 1845 (am 19. Februar 1845 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908)

Nikolai Rimski-Korsakow, geboren am 18. März 1844

Nikolai Rimski-Korsakow war ein russischer Komponist, der vor allem zahlreiche Opern wie „Das Märchen vom Zaren Saltan” (1900 mit dem populären „Hummelflug”) und „Der goldene Hahn“ (1909) schuf und daneben für Orchesterstück wie die „Scheherazade” (1888) bekannt ist. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 18. März 1844 (am 6. März 1844 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Tichwin bei Sankt Petersburg geboren.

Alexander I. (1777–1825)

Alexander I., geboren am 23. Dezember 1777

Alexander I. war ein russischer Zar bzw. Kaiser (1801–1825), der dem 1812 bis Moskau vorgerückten Napoleon Bonaparte die Stirn bot, zusammen mit den verbündeten europäischen Großmächten in den Befreiungskriegen (1813–1815) besiegte und fortan als Retter Europas galt. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 23. Dezember 1777 (am 12. Dezember 1777 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Sankt Petersburg geboren.

Gestorben in Sankt Petersburg

Sterbeort Sankt Petersburg

Katharina II. die Große

Sankt Petersburg ist nicht nur Geburtsort, sondern auch Sterbeort zahlreicher bekannter Personen: Vor 223 Jahren im Jahr 1796 starb Katharina II. die Große in Sankt Petersburg in Russland. Sie war eine bedeutende Zarin bzw. Kaiserin des Russischen Reiches (1762–1796) und Herzogin von Holstein-Gottorf, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Geschicke Russlands lenkte, großen Einfluss auf die europäische Politik hatte und sich als einzige Frau den Beinamen „die Große“ erwarb. Geboren wurde sie am 2. Mai 1729 in Stettin in Pommern (heute Polen). Zu den weiteren Persönlichkeiten, die in Sankt Petersburg gestorben sind, zählen:

† 1916Grigori Rasputin (†47)
† 1907Dmitri Mendelejew (†72)
† 1893Peter Tschaikowski (†53)
† 1881Fjodor Dostojewski (†59)
† 1783Leonhard Euler (†76)
† 1725Peter I. der Große (†52)