Die Geburtsregion Masowien: Welche bekannten Persönlichkeiten kamen in Masowien in Polen zur Welt? Auf dieser Seite finden Sie berühmte gebürtige Masowier von gestern und heute, z. B. aus Warschau (Warszawa). Zu ihnen zählen etwa Marie Curie, Frédéric Chopin, Robert Lewandowski und David Ben-Gurion.
Masowien liegt in Polen. Auf einer Fläche von rund 36.000 km² leben in Masowien etwa 5,2 Mio. Masowier. Die Hauptstadt ist Warszawa (Warschau).
Berühmte Personen aus Masowien sortiert nach der Stadt ihrer Geburt:
In Warschau wurde 2001 Iga Świątek geboren. Świątek ist eine polnische Tennisspielerin, die als langjährige Weltranglistenerste viermal die French Open gewann, 2022 bei den US Open und 2025 in Wimbledon triumphierte und mit insgesamt sechs Grand-Slam-Titeln bereits zu den erfolgreichsten Spielerinnen ihrer Generation zählt.
Robert Lewandowski wurde 1988 in Warschau geboren. Lewandowski ist ein polnischer Fußballspieler, der von 2014 bis 2022 für den FC Bayern München und von 2022 bis 2026 für den FC Barcelona spielte, seit 2026 für Chicago Fire in der MLS aufläuft und 2020 sowie 2021 als FIFA-Weltfußballer ausgezeichnet wurde.
In Warschau wurde 1948 Agnieszka Holland geboren. Holland ist eine polnische Regisseurin und Drehbuchautorin, die über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus vor allem für ihre Filme „Bittere Ernte“ (1985), „Hitlerjunge Salomon“ (1990) und „Der geheime Garten“ (1993) bekannt ist.
Benoît Mandelbrot wurde 1924 in Warschau geboren. Er war ein bedeutender französisch-US-amerikanischer Mathematiker, der insbesondere Beiträge auf dem Gebiet der theoretischen Physik sowie Finanzmathematik leistete und als Entdecker der Mandelbrot-Menge als Vater der fraktalen Geometrie gilt.
In Warschau wurde 1913 Witold Lutosławski geboren. Er war ein bedeutender polnischer Komponist und Dirigent des 20. Jahrhunderts, der mit Kompositionen wie dem „Konzert für Orchester“ (1950–1954) in Erinnerung geblieben ist und zu den Pionieren der modernen Dirigierkunst zählt.
Irena Sendler wurde 1910 in Warschau geboren. Sie war eine polnische Krankenschwester und Sozialarbeiterin, die rund 2.500 jüdischen Kindern zur Flucht aus dem Warschauer Ghetto verhalf, ihnen damit das Leben rettete und u. a. als „Gerechte unter den Völkern“ (1965) ausgezeichnet wurde.
In Warschau wurde Joseph Rotblat geboren. Er kam am 4. November 1908 zur Welt und war ein polnisch-britischer Physiker, Initiator der Pugwash-Konferenzen, Atomwaffen-Gegner und Träger des Friedensnobelpreises 1995.
Isaac B. Singer wurde 1902 in Leoncin geboren. Er war ein polnisch-US-amerikanischer Schriftsteller und einziger jiddischer Träger des Nobelpreises für Literatur 1978 „für seine eindringliche Erzählkunst, die mit ihren Wurzeln in einer polnisch-jüdischen Kulturtradition universale Bedingungen des Menschen lebendig werden lässt“.
In Płońsk wurde David Ben-Gurion geboren. Er kam am 16. Oktober 1886 zur Welt und war ein israelischer Politiker und der erste Premierminister des Staates Israel (1948–1953, 1955–1963), der am 4. Mai 1948 die israelische Unabhängigkeit erklärte.
Samuel Goldwyn wurde in Warschau geboren. Er kam am 17. August 1879 zur Welt und war ein US-amerikanischer Filmproduzent, der mehrere Hollywood-Filmstudios mitgründete und sich mit seinem Namen noch heute beim Filmverleih „Metro-Goldwyn-Mayer“ (1924, „MGM“) wiederfindet.
In Warschau wurde 1878 Janusz Korczak geboren. Er war ein sich mit außergewöhnlichem Engagement für Kinder einsetzender polnischer Arzt und Pädagoge, der u. a. in Warschau das Waisenhaus „Dom Sierot“ gründete, dort die Idee einer demokratischen Kinderrepublik verwirklichte und mit seinen Waisenkindern 1942 ins Vernichtungslager deportiert wurde.
Marie Curie wurde 1867 in Warschau geboren. Sie war eine bedeutende polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, die die Erforschung der Radioaktivität prägte, mit Pierre Curie Polonium und Radium entdeckte, 1903 als erste Frau einen Nobelpreis erhielt und 1911 als erste Person überhaupt einen zweiten Nobelpreis gewann.
In Żelazowa Wola wurde 1810 Frédéric Chopin geboren. Er war ein polnischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge, der mit seinem Werk wie den „Nocturnes“ (1827–1846) zu den einflussreichsten und populärsten Klavierkomponisten des 19. Jahrhunderts gezählt wird.
Vor zehn Jahren im Jahr 2016 starb Andrzej Wajda in Warschau in Polen. Er war ein polnischer Regisseur, dessen Trilogie „Eine Generation“ (1955), „Der Kanal“ (1957) und „Asche und Diamant“ (1958) zu den Meisterwerken des polnischen Kinos gezählt wird und der für sein Lebenswerk u. a. mit dem Kyoto-Preis (1987) sowie dem Oscar (2000) ausgezeichnet wurde. Geboren wurde er am 6. März 1926 in Suwałki in Polen. Weitere in Masowien gestorbene Personen:
| † 1944 | Henning von Tresckow (†43) |
|---|---|
| † 1925 | Władysław Reymont (†58) |
| † 1917 | Ludwik Zamenhof (†57) |
| † 1733 | August I. der Starke (†62) |