Erich Kästner

Erich Kästner

wurde am 23. Februar 1899 geboren

Emil Erich Kästner war ein berühmter deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor, der u. a. die Kinderbücher „Emil und die Detektive“ (1929), „Pünktchen und Anton“ (1931), „Das fliegende Klassenzimmer“ (1933) und „Das doppelte Lottchen“ (1949) sowie den Roman „Fabian“ (1931) verfasste. Er wurde am 23. Februar 1899 in Dresden geboren und verstarb am 29. Juli 1974 mit 75 Jahren in München. 2026 jährte sich sein Geburtstag zum 127. Mal.

Lebensdaten

Steckbrief von Erich Kästner

GeburtsdatumDonnerstag, 23. Februar 1899
GeburtsortDresden, Sachsen, Deutschland
TodesdatumMontag, 29. Juli 1974 (†75)
SterbeortMünchen, Bayern, Deutschland
GrabstätteBogenhausener Friedhof, München-Bogenhausen
SternzeichenFische

Biografie

Erich Kästner – Leben und Wirken

Erich Kästner schrieb Kinderbücher, die ihre jungen Leser ernst nahmen, und zugleich satirische Texte über die Gesellschaft seiner Zeit. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und „Das doppelte Lottchen“ machten ihn zum Klassiker der Kinderliteratur. In Gedichten und im Roman „Fabian“ beobachtete er dagegen die politischen und moralischen Krisen der späten Weimarer Republik. Verständlichkeit, Ironie und ein genauer Blick auf alltägliche Widersprüche verbinden beide Seiten seines Werks.

Kästner wurde 1899 in Dresden geboren und wuchs als einziges Kind von Ida und Emil Kästner in bescheidenen Verhältnissen auf. Seine Mutter arbeitete unter anderem als Näherin und Friseurin und setzte viel daran, ihm eine gute Ausbildung zu ermöglichen. 1913 trat er in ein Lehrerseminar ein, 1917 wurde er zum Militär eingezogen. Nach dem Krieg gab er den Plan auf, Lehrer zu werden, holte das Abitur nach und studierte ab 1919 vor allem Germanistik, Geschichte und Philosophie in Leipzig, Rostock und Berlin. 1925 wurde er promoviert.

Schon während des Studiums schrieb Kästner für Zeitungen und wurde 1923 Redakteur in Leipzig. Vier Jahre später wurde das ironisch-erotische „Abendlied des Kammervirtuosen“, illustriert von seinem Freund Erich Ohser, zum Anlass einer konservativen Kampagne; Kästner verlor seine feste Redakteursstelle und ging nach Berlin. Dort etablierte er sich als Journalist, Kritiker und Autor. 1928 erschien „Herz auf Taille“ mit jener pointierten, zeitnahen Lyrik, die er selbst „Gebrauchslyrik“ nannte. Ein Jahr später machte ihn „Emil und die Detektive“ international bekannt, 1931 folgten „Pünktchen und Anton“ und „Fabian“.

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme erhielt Kästner in Deutschland Publikationsverbot. Am 10. Mai 1933 war er auf dem Berliner Opernplatz anwesend, als bei der Bücherverbrennung auch seine eigenen Werke ins Feuer geworfen wurden. Er emigrierte dennoch nicht. Die Gestapo nahm ihn zweimal vorübergehend fest, während seine Bücher weiterhin im Ausland erscheinen konnten. Kästner hielt Beobachtungen über das Regime in einem geheimen Tagebuch fest, schrieb zugleich aber unter Pseudonym für die Unterhaltungsbranche. 1942 verfasste er mit einer Sondergenehmigung als „Berthold Bürger“ das Drehbuch zum Ufa-Jubiläumsfilm „Münchhausen“. Anfang 1943 wurde diese Ausnahme widerrufen und sein Schreibverbot auch auf Veröffentlichungen im Ausland ausgeweitet.

Nach Kriegsende ließ sich Kästner in München nieder. Er leitete das Feuilleton der von der amerikanischen Besatzungsmacht gegründeten „Neuen Zeitung“, schrieb für Kabarett und Rundfunk und gab die Jugendzeitschrift „Pinguin“ heraus. 1949 erschienen „Das doppelte Lottchen“ und „Die Konferenz der Tiere“. Von 1951 bis 1962 war Kästner Präsident des westdeutschen PEN-Zentrums. Als Pazifist wandte er sich öffentlich gegen Wiederbewaffnung und atomare Aufrüstung. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.

In den 1960er-Jahren beeinträchtigten Krankheiten zunehmend seine Arbeit; zeitweise musste Kästner wegen einer schweren Tuberkulose im Sanatorium behandelt werden. Er veröffentlichte weniger und zog sich nach und nach aus dem Literaturbetrieb zurück, während seine Kinderbücher weiter gelesen und immer wieder verfilmt wurden. Erich Kästner starb am 29. Juli 1974 im Alter von 75 Jahren in München.

Worte über Kästner

»Er war ein höchst ordentlicher, sozusagen gewissenhafter, ja bürgerlicher Bohemien – mild wie ein Bräutigam und zornig wie ein betrogener Freund der Freiheit.«

– Hermann Kesten über Erich Kästner

Kästner-Lebenslauf

Zeitleiste: Stationen und Ereignisse im Leben von Erich Kästner

1899Geburt am 23. Februar in Dresden
1955„Drei Männer im Schnee“ uraufgeführt – Bayern 2 Kalenderblatt
1974Tod mit 75 Jahren am 29. Juli in München
2029130. Jubiläum des Geburtstages am 23. Februar
203460. Todestag am 29. Juli

Häufige Fragen zu Kästner

Fragen und Fakten über Erich Kästner

Wann wurde Erich Kästner geboren? Kästner wurde vor 127 Jahren im Jahr 1899 geboren.

An welchem Tag wurde Kästner geboren? Erich Kästner hätte im Winter am 23. Februar Geburtstag. Er wurde an einem Donnerstag geboren. 2026 fiel sein Geburtstag auf einen Montag, im nächsten Jahr liegt er auf einem Dienstag.

In welchem Sternzeichen wurde Kästner geboren? Erich Kästner wurde im westlichen Tierkreiszeichen Fische geboren. Nach dem chinesischen Horoskop kam er im Jahr des Schweins (Element Erde) zur Welt.

Wo wurde Erich Kästner geboren? Kästner wurde in Deutschland geboren. Er kam in Dresden zur Welt.

Wann ist Kästner gestorben? Erich Kästner verstarb vor 52 Jahren in den 1970er-Jahren am 29. Juli 1974, einem Montag.

Wie alt wurde Erich Kästner? Erich Kästner wurde 75 Jahre, 5 Monate und 6 Tage alt.

Wie alt wäre Erich Kästner heute? Würde Erich Kästner noch leben, wäre er heute 127 Jahre alt. Er wurde vor exakt 46.601 Tagen geboren.

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