Französisch-Polynesien – Ozeanien
Französisch-Polynesien ist ein französisches Überseegebiet in Polynesien. Die Hauptstadt des Landes ist Papeete. In Französisch-Polynesien leben ca. 270.000 Französisch-Polynesier, Französisch-Polynesierinnen und Einwohner anderer Nationalitäten. Amtssprache ist Französisch. Französisch-Polynesien umfasst eine Fläche von rund 4.170 km².
Tarita Teriipaia wurde am 29. Dezember 1941 in Bora Bora in Französisch-Polynesien geboren. Sie ist eine ehemalige polynesische Tänzerin und Schauspielerin, die mit ihrer einzigen Filmrolle als „Maimiti“ in „Meuterei auf der Bounty“ (1962) an der Seite von Marlon Brando in den 1960ern international bekannt wurde und später Brandos Frau wurde (1962–1972).
Conrad L. Hall wurde am 21. Juni 1926 in Papeete, Tahiti in Französisch-Polynesien geboren. Er war ein fünf Jahrzehnte im Filmgeschäft tätiger US-amerikanischer Kameramann, der für seine Arbeit bei den Filmen „Zwei Banditen“ (1969), „American Beauty“ (1999) und „Road to Perdition“ (2002) jeweils einen Oscar erhielt und insgesamt zehnmal nominiert wurde.
In Französisch-Polynesien kamen daneben etwa Cheyenne Brando, tahitianisches Model und Tochter von Marlon Brando, und Fabrice Santoro, ein französischer Tennisspieler, zur Welt. Zudem sind Marama Vahirua, ein französischer Fußballspieler, und Kauli Vaast, ein französischer Surfer, in Französisch-Polynesien geboren worden.
Vor 122 Jahren im Jahr 1903 starb Paul Gauguin in Atuona auf Hiva Oa, Marquesas in Französisch-Polynesien. Er war ein bedeutender französischer Maler des Post-Impressionismus, der den Symbolismus, Synthetismus und Expressionismus stark beeinflusste (u. a. „Frauen aus Tahiti“ 1891). Geboren wurde er am 7. Juni 1848 in Paris.