Sully Prudhomme (René Francois Armand Prudhomme) wurde am 16. März 1839 in Paris geboren. Er war ein französischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1901 „als Anerkennung seiner ausgezeichneten (…) Verdienste als Schriftsteller und besonders seiner Dichtungen, die hohen Idealismus, künstlerische Vollendung und eine seltene Vereinigung von Herz und Geist bezeugen“. Am 7. September 1907 starb er mit 68 Jahren.
Theodor Mommsen wurde am 30. November 1817 in Garding, Schleswig geboren. Er war ein deutscher Historiker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1902 als Auszeichnung für den „(…) gegenwärtig größten lebenden Meister der historischen Darstellungskunst, mit besonderer Berücksichtigung seines monumentalen Werkes ‚Römische Geschichte‘“. Am 1. November 1903 starb er mit 85 Jahren.
Bjørnstjerne Bjørnson (Bjørnstjerne Martinius Bjørnson) wurde am 8. Dezember 1832 in Kvikne, Hedmark in Norwegen geboren. Er war ein norwegischer Dichter und Träger des Nobelpreis für Literatur 1903 „als ein Beweis der Anerkennung für seine edle, großartige und vielseitige Wirksamkeit als Dichter, die immer durch einmalige Frische der Eingebung und durch eine seltene Seelenreinheit ausgezeichnet war“. Am 26. April 1910 starb er mit 77 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 180. Mal.
José Echegaray y Eizaguirre wurde am 19. April 1832 in Madrid in Spanien geboren. Er war ein spanischer Dramatiker, Politiker und ein Träger des Nobelpreis für Literatur 1904 „mit Bezug auf seine umfassende und geistreiche Verfasserschaft, die auf selbständige und originelle Weise die großen Traditionen des spanischen Schauspiels wiederbelebt hat“. Am 16. September 1916 starb er mit 84 Jahren. In diesem Jahr jährte sich der Geburtstag zum 180. Mal.
Frédéric Mistral wurde am 8. September 1830 in Maillane, Arles in Frankreich geboren. Er war ein französischer Dichter und ein Träger des Nobelpreis für Literatur 1904 für „(…) die frische Ursprünglichkeit, das Geistreiche und Künstlerische in seiner Dichtung, die Natur und Volksleben seiner Heimat getreu widerspiegelt (…)“. Am 25. März 1914 starb er mit 83 Jahren.
Henryk Sienkiewicz wurde am 5. Mai 1846 in Wola Okrzejska in Polen geboren. Er war ein polnischer Schriftsteller (u.a. „Quo vadis?“) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1905 „auf Grund seiner großartigen Verdienste als epischer Schriftsteller“. Am 15. November 1916 starb er mit 70 Jahren.
Giosué Carducci wurde am 27. Juli 1835 in Valdicastello, Luca in Italien geboren. Er war ein italienischer Dichter, Redner, Literaturhistoriker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1906 „(…) vor allem als eine Huldigung für die plastische Energie, die Frische des Stils und die lyrische Kraft, die seine poetischen Meisterwerke auszeichnen“. Am 16. Februar 1907 starb er mit 71 Jahren.
Rudyard Kipling (Joseph Rudyard Kipling) wurde am 30. Dezember 1865 in Bombay in Indien geboren. Er war ein britischer Schriftsteller (u.a. „Das Dschungelbuch“ 1894) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1907 „in Anerkennung der Beobachtungsgabe, der ursprünglichen Einbildungskraft sowie der männlichen Stärke in Auffassung und Schilderungskunst (...)“. Am 18. Januar 1936 starb er mit 70 Jahren.
Rudolf Eucken (Rudolf Christoph Eucken) wurde am 5. Januar 1846 in Aurich, Ostfriesland geboren. Er war ein deutscher Philosoph und Träger des Nobelpreis für Literatur 1908 „auf Grund des ernsten Suchens nach Wahrheit, der durchdringenden Gedankenkraft und des Weitblicks, der Wärme und Kraft der Darstellung, womit er in zahlreichen Arbeiten eine ideale Weltanschauung vertreten und entwickelt hat“. Am 16. September 1926 starb er mit 80 Jahren.
Selma Lagerlöf (Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf) wurde am 20. November 1858 in Sunne, Gut Mårbacka, Värmland in Schweden geboren. Sie war eine der bedeutendsten Schriftstellerin Schwedens (u.a. „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson“ 1906/1907) und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1909 „auf Grund des edlen Idealismus, des Phantasiereichtums und der seelenvollen Darstellung, die ihre Dichtung prägen“. Am 16. März 1940 starb sie mit 81 Jahren.
Paul Heyse (Paul Johann Ludwig von Heyse) wurde am 15. März 1830 in Berlin geboren. Er war ein deutscher Schriftsteller (u.a. „Colberg“, „Kinder der Welt“) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1910 „als Huldigungsbeweis für das vollendete und von idealer Auffassung geprägte Künstlertum, das er während einer langen und bedeutenden Wirksamkeit (…) an den Tag gelegt hat“. Am 2. April 1914 starb er mit 84 Jahren.
Maurice Maeterlinck wurde am 29. August 1862 in Gent in Belgien geboren. Er war ein belgischer Schriftsteller, Dramatiker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1911 „auf Grund seiner vielseitigen literarischen Wirksamkeit (…), die sich durch Phantasiereichtum auszeichnen und durch einen poetischen Idealismus, der (…) tiefe Eingebung offenbart (…)“. Am 6. Mai 1949 starb er mit 86 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 150. Mal.
Gerhart Hauptmann (Gerhart Johann Robert Hauptmann) wurde am 15. November 1862 in Obersalzbrunn (heute Szczawno Zdrój) in Schlesien (heute Polen) geboren. Er war ein deutscher Dramatiker, Schriftsteller, bedeutender Vertreter des Naturalismus und Träger des Nobelpreis für Literatur 1912 „vornehmlich für seine reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung“. Am 6. Juni 1946 starb er mit 83 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 150. Mal.
Rabindranath Tagore wurde am 7. Mai 1861 in Kalkutta in Indien geboren. Er war ein indischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und der erste asiatische Nobelpreisträger als Träger des Nobelpreis für Literatur 1913 „auf Grund der tiefen und hohen Beziehung sowie der Schönheit und Frische seiner Dichtungen (…)“. Am 7. August 1941 starb er mit 80 Jahren.
Romain Rolland wurde am 29. Januar 1866 in Clamecy, Burgund in Frankreich geboren. Er war ein französischer Schriftsteller, Musikkritiker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1915 „als eine Huldigung für den erhabenen Idealismus seiner Verfasserschaft sowie für das Mitgefühl und die Wahrheit, mit der er verschiedenste Menschentypen zeichnet“. Am 30. Dezember 1944 starb er mit 78 Jahren.
Verner von Heidenstam wurde am 6. Juli 1859 in Olshammar in Schweden geboren. Er war ein schwedischer Dichter und Träger des Nobelpreis für Literatur 1916 „als eine Anerkennung seiner Bedeutung als Wortführer einer neuen Epoche in unserer schönen Literatur“. Am 20. Mai 1940 starb er mit 80 Jahren.
Henrik Pontoppidan wurde am 27. Juli 1857 in Fredericia, Jütland in Dänemark geboren. Er war ein dänischer Schriftsteller und ein Träger des Nobelpreis für Literatur 1917 „für seine gehaltvolle Darstellung des heutigen dänischen Lebens“. Am 21. August 1943 starb er mit 86 Jahren.
Karl Gjellerup wurde am 2. Juni 1857 in Roholte in Dänemark geboren. Er war ein dänischer Schriftsteller und ein Träger des Nobelpreis für Literatur 1917 „für seine vielseitige, reiche und von hohen Idealen getragene Dichtung“. Am 11. Oktober 1919 starb er mit 62 Jahren.
Carl Spitteler wurde am 24. April 1845 in Liestal, Basel in der Schweiz geboren. Er war ein Schweizer Schriftsteller, Kritiker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1919 „im besonderen Hinblick auf sein mächtiges Epos ‚Olympischer Frühling‘“. Am 29. Dezember 1924 starb er mit 79 Jahren.
Knut Hamsun wurde am 4. August 1859 in Lom in Norwegen geboren. Er war ein norwegischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1920 „für sein monumentales Werk ‚Segen der Erde‘“. Am 19. Februar 1952 starb er mit 92 Jahren.
Anatole France wurde am 16. April 1844 in Paris geboren. Er war ein französischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1921 „als eine Anerkennung seiner glänzenden schriftstellerischen Tätigkeit, geprägt von edler Stilkunst, weitherziger Humanität, von Anmut und französischem Gemüt“. Am 12. Oktober 1924 starb er mit 80 Jahren.
Jacinto Benavente wurde am 12. August 1866 in Madrid in Spanien geboren. Er war ein spanischer Dramatiker, Journalist und Träger des Nobelpreis für Literatur 1922 „für die glückliche Weise, in der er die ehrenvollen Traditionen des spanischen Dramas weitergeführt hat“. Am 14. Juli 1954 starb er mit 87 Jahren.
William Butler Yeats wurde am 13. Juni 1865 in Dublin in Irland geboren. Er war ein bedeutender irischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1923 „für seine ständig beseelte Dichtung, die in der strengsten künstlerischen Form dem Geiste eines Volkes Ausdruck verleiht“. Am 28. Januar 1939 starb er mit 73 Jahren.
Władysław Reymont (Władysław Stanisław Reymont) wurde am 7. Mai 1867 in Kobiele Wielkie in Polen geboren. Er war ein polnischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1924 „für sein großes Nationalepos ‚Die Bauern‘“. Am 5. Dezember 1925 starb er mit 58 Jahren.
George Bernard Shaw wurde am 26. Juli 1856 in Dublin in Irland geboren. Er war ein irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker und als einziger Träger des Nobelpreis für Literatur 1925 „für seine (…) Verfasserschaft, deren frische Satire sich oft mit einer eigenartigen poetischen Schönheit vereint“, gleichzeitig auch Oscar-Preisträger (1939, Drehbuch zu „My Fair Lady“). Am 2. November 1950 starb er mit 94 Jahren.
Grazia Deledda wurde am 27. September 1871 in Nuoro, Sardinien in Italien geboren. Sie war eine italienische Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1926 „für ihre von hohem Idealismus getragene Verfasserschaft, die mit Anschaulichkeit und Klarheit das Leben ihrer väterlichen Herkunft schildert und allgemeinmenschliche Probleme mit Tiefe und Wärme behandelt“. Am 15. August 1936 starb sie mit 64 Jahren.
Henri Bergson wurde am 18. Oktober 1859 in Paris geboren. Er war ein französischer Philosoph und Träger des Nobelpreis für Literatur 1927 „als Anerkennung für seine reichen und belebenden Ideen und die glänzende Kunst, womit sie vorgetragen werden“. Am 3. Januar 1941 starb er mit 81 Jahren.
Sigrid Undset wurde am 20. Mai 1882 in Kalundborg in Dänemark geboren. Sie war eine norwegische Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1928 „vor allem für ihre kraftvollen Schilderungen des nordischen Lebens im Mittelalter“. Am 10. Juni 1949 starb sie mit 67 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 130. Mal.
Thomas Mann wurde am 6. Juni 1875 in Lübeck geboren. Er war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts (u.a. „Die Buddenbrooks“ 1900/1901, „Der Zauberberg“ 1924) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1929 „vornehmlich für seinen großen Roman ‚Buddenbrooks‘, (…) ein klassisches Werk der zeitgenössischen Literatur (…)“. Am 12. August 1955 starb er mit 80 Jahren.
Sinclair Lewis wurde am 7. Februar 1885 in Sauk Centre, Minnesota in den Vereinigten Staaten geboren. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1930 „für seine starke und lebendige Schilderungskunst, nebst dem Talent, mit Witz und Humor Typen zu schaffen“. Am 10. Januar 1951 starb er mit 65 Jahren.
Erik Axel Karlfeldt wurde am 20. Juli 1864 in Karlbo, Avesta in Schweden geboren. Er war ein schwedischer Lyriker und für seine Dichtung Träger des Nobelpreis für Literatur 1931. Am 8. April 1931 starb er mit 66 Jahren.
John Galsworthy wurde am 14. August 1867 in Kingston Hill in England geboren. Er war ein englischer Schriftsteller (u.a. „The Forsyte Saga“ 1906–1921), Dramatiker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1932 „für die vornehme Schilderungskunst, die in ‚The Forsyte Saga‘ ihren höchsten Ausdruck findet“. Am 31. Januar 1933 starb er mit 65 Jahren.
Roger Martin du Gard wurde am 23. März 1881 in Neuilly-sur-Seine in Frankreich geboren. Er war ein französischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1937 „für die künstlerische Kraft und Wahrheit, womit er in der Romanserie ‚Les Thibault‘ menschliche Gegensätze und wesentliche Seiten des gegenwärtigen Lebens darstellte“. Am 23. August 1958 starb er mit 77 Jahren.
Pearl S. Buck (Pearl Sydenstricker Buck) wurde am 26. Juni 1892 in Hillsboro, West Virginia in den Vereinigten Staaten geboren. Sie war eine US-amerikanische Schriftstellerin (u.a. „Die gute Erde“ 1931) und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1938 „für ihre reichen und wahrhaft epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und für ihre biographischen Meisterwerke“. Am 6. März 1973 starb sie mit 80 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 120. Mal.
Gabriela Mistral (Lucila Godoy Alcayaga) wurde am 7. April 1889 in Vicuña in Chile geboren. Sie war eine chilenische Dichterin, Diplomatin und erste lateinamerikanische Preisträgerin des Nobelpreis für Literatur 1945 „für die von mächtigen Gefühlen inspirierte Lyrik, die ihren Dichternamen zu einem Symbol für die ideellen Bestrebungen der ganzen lateinamerikanischen Welt gemacht hat“. Am 10. Januar 1957 starb sie mit 67 Jahren.
Hermann Hesse (Hermann Karl Hesse) wurde am 2. Juli 1877 in Calw geboren. Er war ein bedeutender deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller (u.a. „Siddhartha“ 1922, „Der Steppenwolf“ 1927) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1946 „für seine inspirierte Verfasserschaft, die (…) neben Kühnheit und Tiefe zugleich klassische Humanitätsideale und hohe Stilwerte vertritt“. Am 9. August 1962 starb er mit 85 Jahren.
T. S. Eliot (Thomas Stearns Eliot) wurde am 26. September 1888 in St. Louis, Missouri in den Vereinigten Staaten geboren. Er war ein bedeutender englischsprachiger Schriftsteller des 20. Jahrhunderts (u.a. „The Love Song of J. Alfred Prufrock“ 1915, „Old Possum's Book of Practical Cats“ 1939) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1948 „für seine bemerkenswerte Leistung als Bahnbrecher in der heutigen Poesie“. Am 4. Januar 1965 starb er mit 76 Jahren.
Bertrand Russell (Bertrand Arthur William Russell) wurde am 18. Mai 1872 in Trellech, Monmouthshire in Wales geboren. Er war ein bedeutender britischer Philosoph und Mathematiker („Principia Mathematica“ 1910–1913), Sozialkritiker sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 1950 „als Anerkennung für seine vielseitige und bedeutungsvolle Verfasserschaft, worin er als Vorkämpfer der Humanität und Gedankenfreiheit hervortritt“. Am 2. Februar 1970 starb er mit 97 Jahren. In diesem Jahr jährte sich der Geburtstag zum 140. Mal.
Pär Lagerkvist (Pär Fabian Lagerkvist) wurde am 23. Mai 1891 in Växjö in Schweden geboren. Er war ein schwedischer Schriftsteller (u.a. „Barabbas“ 1950), Dichter und Träger des Nobelpreis für Literatur 1951 „für die künstlerische Kraft und tiefe Selbständigkeit, womit er in seiner Dichtung die Antwort auf die ewigen Fragen des Menschen sucht“. Am 11. Juli 1974 starb er mit 83 Jahren.
François Mauriac wurde am 11. Oktober 1885 in Bordeaux in Frankreich geboren. Er war ein französischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1952 „für die durchdringende Seelenkenntnis und künstlerische Kraft, womit er in der Form des Romans das Drama des menschlichen Lebens deutet“. Am 1. September 1970 starb er mit 84 Jahren.
Winston Churchill (Winston Leonard Spencer-Churchill) wurde am 30. November 1874 in Woodstock in England geboren. Er war der wohl bedeutendste britische Staatsmann und Politiker des 20. Jahrhunderts, u.a. Premierminister Großbritanniens (1940–1945, 1951–1955) sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 1953 „für seine Meisterschaft in der historischen und biographischen Darstellung sowie für die glänzende Redekunst…“. Am 24. Januar 1965 starb er mit 90 Jahren.
Ernest Hemingway (Ernest Miller Hemingway) wurde am 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois in den Vereinigten Staaten geboren. Er war einer der renommiertesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts (u.a. „Wem die Stunde schlägt“ 1940, „The Old Man and the Sea“ 1952), Träger des Pulitzer-Preises 1953 und des Nobelpreis für Literatur 1954 „für seine kraftvolle und … stilbildende Meisterschaft…“. Am 2. Juli 1961 starb er mit 61 Jahren.
Halldór Laxness (Halldór Kiljan Laxness) wurde am 23. April 1902 in Reykjavík in Island geboren. Er war ein isländischer Schriftsteller (u.a. „Weltlicht“ 1937–1940, „Die Islandglocke“ 1943-1945, „Atomstation“ 1948) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1955 für die „lebendige epische Kraft seiner Prosa, die die großartige isländische Erzählkunst zu neuer Blüte geführt hat“. Am 8. Februar 1998 starb er mit 95 Jahren. In diesem Jahr jährte sich der Geburtstag zum 110. Mal.
Albert Camus wurde am 7. November 1913 in Mondovi in Algerien geboren. Er war ein bedeutender französischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts (u.a. „Der Fremde“ 1942) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1957 „für seine bedeutungsvolle Verfasserschaft, die mit scharfsichtigem Ernst menschliche Gewissensprobleme in unserer Zeit beleuchtet“. Am 4. Januar 1960 starb er mit 46 Jahren.
Boris Pasternak (Boris Leonidowitsch Pasternak) wurde am 10. Februar 1890 in Moskau geboren. Er war ein russischer Dichter und Schriftsteller (u.a. „Doktor Schiwago“ 1957) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1958 „für seine bedeutende Leistung sowohl in der zeitgenössischen Lyrik als auch auf dem Gebiet der großen russischen Erzähltradition“. Am 30. Mai 1960 starb er mit 70 Jahren.
Salvatore Quasimodo wurde am 20. August 1901 in Modica auf Sizilien in Italien geboren. Er war ein italienischer Lyriker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1959 „für seine lyrische Dichtung, die mit klassischem Feuer das tragische Lebensgefühl der Gegenwart ausdrückt“. Am 14. Juni 1968 starb er mit 66 Jahren.
John Steinbeck (John Ernst Steinbeck) wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien in den Vereinigten Staaten geboren. Er war ein renommierter US-amerikanischer Schriftsteller (u.a. „Von Mäusen und Menschen“ 1937, „Früchte des Zorns“ 1939, „Jenseits von Eden“ 1952) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1962 „für seine einmalige realistische und phantasievolle Erzählkunst, (…) mitfühlenden Humor und sozialen Scharfsinn“. Am 20. Dezember 1968 starb er mit 66 Jahren. In diesem Jahr jährte sich der Geburtstag zum 110. Mal.
Jean-Paul Sartre (Jean-Paul Charles Aymard Sartre) wurde am 21. Juni 1905 in Paris geboren. Er war ein bedeutender und einflussreicher französischer Philosoph des 20. Jahrhunderts, Vertreter des Existentialismus, Dramatiker, Publizist und Träger des Nobelpreis für Literatur 1964 (nicht angenommen). Am 15. April 1980 starb er mit 74 Jahren.
Nelly Sachs (Leonie Sachs) wurde am 10. Dezember 1891 in Berlin-Schöneberg geboren. Sie war eine deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und eine Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1966 „für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Deutlichkeit interpretieren“. Am 12. Mai 1970 starb sie mit 78 Jahren.
Samuel Agnon (Samuel Joseph Agnon) wurde am 17. Juli 1888 in Buczacz in der Ukraine geboren. Er war ein hebräischer Schriftsteller und der erste hebräische Träger des Nobelpreis für Literatur (1966 zusammen mit Nelly Sachs) „für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst mit Motiven aus dem jüdischen Volk“. Am 17. Februar 1970 starb er mit 81 Jahren.
Kawabata Yasunari wurde am 14. Juni 1899 in Osaka in Japan geboren. Er war ein japanischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1968 „für seine Erzählkunst, die mit feinem Gefühl japanisches Wesen und dessen Eigenart ausdrückt“. Am 16. April 1972 starb er mit 72 Jahren.
Samuel Beckett (Samuek Barclay Beckett) wurde am 13. April 1906 in Dublin in Irland geboren. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts (u.a. Theaterstück „Warten auf Godot“ 1952) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1969 „für eine Dichtung, die in neuen Formen des Romans und des Dramas die künstlerische Aufrichtung des Menschen aus seiner Verlassenheit erreicht“. Am 22. Dezember 1989 starb er mit 83 Jahren.
Pablo Neruda (Neftalí Ricardo Reyes Basoalto) wurde am 12. Juli 1904 in Parral in Chile geboren. Er war ein politisch aktiver chilenischer Dichter und Schriftsteller sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 1971 „für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig macht“. Am 23. September 1973 starb er mit 69 Jahren.
Heinrich Böll (Heinrich Theodor Böll) wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren. Er war ein bedeutender deutscher Schriftsteller (u.a. „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ 1974) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1972 „für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat“. Am 16. Juli 1985 starb er mit 67 Jahren.
Patrick White wurde am 28. Mai 1912 in London geboren. Er war ein australischer und einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts sowie einziger australischer Träger des Nobelpreis für Literatur 1973 „für seine epische und psychologische Erzählkunst, durch die der Literatur ein neuer Erdteil zugeführt worden ist“. Am 30. September 1990 starb er mit 78 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 100. Mal.
Eugenio Montale wurde am 12. Oktober 1896 in Genua in Italien geboren. Er war ein italienischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur (1975) „für seine besonders geprägte Dichtung, welche mit großer künstlerischer Feinfühligkeit menschliche Werte als Ausdruck einer illusionsfreien Lebensanschauung deutet“. Am 12. September 1981 starb er mit 84 Jahren.
Vicente Aleixandre (Vicente Aleixandre y Merlos) wurde am 26. April 1898 in Sevilla in Spanien geboren. Er war ein spanischer Lyriker und Träger des Nobelpreis für Literatur 1977 „für seine schöpferische Dichtung, die die Verhältnisse des Menschen im Kosmos und in der heutigen Gesellschaft beleuchtet und gleichzeitig die Erneuerung der traditionellen spanischen Poesie zwischen den Kriegen repräsentiert“. Am 14. Dezember 1984 starb er mit 86 Jahren.
Odysseas Elytis wurde am 2. November 1911 in Iraklio auf Kreta in Griechenland geboren. Er war ein griechischer Dichter und Träger des Nobelpreis für Literatur 1979 „für seine Poesie, die [...] mit sinnlicher Kraft und intellektueller Klarsicht den Kampf eines modernen Menschen für die Freiheit gestaltet“. Am 18. März 1996 starb er mit 84 Jahren.
Elias Canetti wurde am 25. Juli 1905 in Russe in Bulgarien geboren. Er war ein Schriftsteller deutscher Sprache (u.a. „Masse und Macht“ 1960) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1981 „für sein schriftstellerisches Werk, geprägt von Weitblick, Ideenreichtum und künstlerischer Kraft“. Am 14. August 1994 starb er mit 89 Jahren.
Gabriel García Márquez (Gabriel José García Márquez) wurde am 6. März 1927 in Aracataca, Magdalena in Kolumbien geboren. Er ist ein kolumbianischer Schriftsteller (u.a. „Hundert Jahre Einsamkeit“ 1967) sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 1982 „für seine Romane und Erzählungen, in denen sich das Phantastische und das Realistische in einer (…) Dichtung vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents widerspiegeln“.
William Golding (William Gerald Golding) wurde am 19. September 1911 in St. Columb Minor, Cornwall in England geboren. Er war ein britischer Schriftsteller (u.a. „Herr der Fliegen“ 1954) und Träger des Nobelpreis für Literatur 1983 „für seine Romane, die mit der Anschaulichkeit realistischer Erzählkunst und der vieldeutigen Allgemeingültigkeit des Mythos menschliche Bedingungen in der heutigen Welt beleuchten“. Am 19. Juni 1993 starb er mit 81 Jahren.
Nagib Mahfuz wurde am 11. Dezember 1911 in Kairo in Ägypten geboren. Er war einer der bedeutendsten ägyptischen Schriftsteller und Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und erster arabischsprachiger Träger des Nobelpreis für Literatur (1988) als „Wegbereiter neuer (sozialkritischer) ägyptischer Erzählkunst zwischen Tradition und Moderne“. Am 30. August 2006 starb er mit 94 Jahren.
Nadine Gordimer wurde am 20. November 1923 in Springs, Gauteng in Südafrika geboren. Sie ist eine populäre südafrikanische Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1991 „für ihre epische Dichtung, die der Menschheit einen großen Nutzen erwiesen hat und durch die tiefen Einblicke in das historische Geschehen dazu beiträgt, dieses Geschehen zu formen“.
Derek Walcott wurde am 23. Januar 1930 in Castries in St. Lucia geboren. Er ist ein karibischer Dichter und Schriftsteller sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 1992 „für eine Dichtung von großer Leuchtkraft, getragen von einer historischen Vision, die aus einer multikulturellen Verpflichtung emporgewachsen ist“.
Toni Morrison (Chloe Anthony Wofford) wurde am 18. Februar 1931 in Lorain, Ohio in den Vereinigten Staaten geboren. Sie ist eine renommierte US-amerikanische Schriftstellerin (u.a. „The Bluest Eye“ 1970,), Trägerin des Pulitzer-Preises 1988 und des Nobelpreis für Literatur 1993 „für ihre literarische Darstellung einer wichtigen Seite der US-amerikanischen Gesellschaft durch visionäre Kraft und poetische Prägnanz“.
Kenzaburō Ōe wurde am 31. Januar 1935 in Uchiko, Ehime in Japan geboren. Er ist ein renommierter japanischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und Träger des Nobelpreis für Literatur 1994 „für seine Erschaffung einer Welt im Werk, in der sich Leben und Mythos zu einem erschütternden Bild des Menschen in der Gegenwart verdichten“.
Seamus Heaney (Seamus Justin Heaney) wurde am 13. April 1939 in Bellaghy in Nordirland geboren. Er ist ein irischer Dichter, Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1995 „in Würdigung der lyrischen Schönheit und ethischen Tiefe seines Gesamtwerks“.
Wisława Szymborska wurde am 2. Juli 1923 in Prowent (heute Bnin, Kórnik) in Polen geboren. Sie war eine polnische Dichterin und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 1996 „für ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit hervortreten lässt“. Am 1. Februar 2012 starb sie mit 88 Jahren.
Dario Fo wurde am 24. März 1926 in Sangiano in Italien geboren. Er ist ein italienischer Satiriker, Autor, Regisseur und Schauspieler sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 1997 „für sein volkstümlich-politisches Agitationstheater“.
José Saramago wurde am 16. November 1922 in Azinhaga in Portugal geboren. Er ist ein portugiesischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 1998 „für sein Werk, dessen Parabeln die Menschen die trügerische Wirklichkeit fassen lassen“. In diesem Jahr feiert Saramago seinen 90. Geburtstag.
Günter Grass (Hans-Günter Grass) wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig in Deutschland (heute Polen) geboren. Er ist ein renommierter deutscher Schriftsteller (u.a. Danziger Trilogie mit „Die Blechtrommel“ 1959, „Der Butt“ 1977, „Im Krebsgang“ 2002), Künstler und Träger des Nobelpreis für Literatur 1999 „weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“.
Gao Xingjian wurde am 4. Januar 1940 in Ganzhou, Jiangxi in China geboren. Er ist ein nach Frankreich emigrierter chinesischer Erzähler, Dramatiker, Kritiker und Künstler sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 2000 „für sein Werk von universaler Gütigkeit, bitterer Einsicht und sprachlichem Sinnreichtum“.
V. S. Naipaul (Vidiadhar Surajprasad Naipaul) wurde am 17. August 1932 in Chaguanas in Trinidad geboren. Er ist ein seit den 1950er-Jahren in England lebender Schriftsteller aus Trinidad und Träger des Nobelpreis für Literatur 2001 „für seine Werke, die hellhöriges Erzählen und unbestechliches Beobachten vereinen, und uns zwingen, die Gegenwart verdrängter Geschichte zu sehen“. In diesem Jahr feiert Naipaul seinen 80. Geburtstag.
Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest in Ungarn geboren. Er ist ein ungarischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 2002 „für ein schriftstellerisches Werk, das die zerbrechliche Erfahrung des Einzelnen gegenüber der barbarischen Willkür der Geschichte behauptet“.
J. M. Coetzee (John Maxwell Coetzee) wurde am 9. Februar 1940 in Kapstadt in Südafrika geboren. Er ist ein südafrikanischer und heute in Australien lebender Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 2003, „der in zahlreichen Verkleidungen die überrumpelnde Teilhabe des Außenseitertums darstellt“.
Elfriede Jelinek wurde am 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag, Steiermark in Österreich geboren. Sie ist eine österreichische Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 2004 „für den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.
Harold Pinter wurde am 10. Oktober 1930 in London geboren. Er war ein britischer Theaterregisseur, -autor und -direktor sowie Träger des Nobelpreis für Literatur 2005, „der in seinen Dramen den Abgrund unter dem alltäglichen Geschwätz freilegt und in den geschlossenen Raum der Unterdrückung einbricht“. Am 24. Dezember 2008 starb er mit 78 Jahren.
Orhan Pamuk wurde am 7. Juni 1952 in Istanbul in der Türkei geboren. Er ist ein türkischer Schriftsteller (u.a. „Das schwarze Buch“ 1995, „Schnee“ 2005) und Träger des Nobelpreis für Literatur 2006 „der auf der Suche nach der melancholischen Seele seiner Heimatstadt Istanbul neue Sinnbilder für Zusammenstoß und Verflechtung der Kulturen gefunden hat“. In diesem Jahr feiert Pamuk seinen 60. Geburtstag.
Doris Lessing wurde am 22. Oktober 1919 in Kermānschāh im Iran geboren. Sie ist eine britische Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 2007, „der Epikerin weiblicher Erfahrung, die sich mit Skepsis, Leidenschaft und visionärer Kraft eine zersplitterte Zivilisation zur Prüfung vorgenommen hat“.
Jean-Marie Gustave Le Clézio wurde am 13. April 1940 in Nizza in Frankreich geboren. Er ist ein französischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreis für Literatur 2008, „dem Verfasser des Aufbruchs, des poetischen Abenteuers und der sinnlichen Ekstase, dem Erforscher einer Menschlichkeit außerhalb und unterhalb der herrschenden Zivilisation“.
Herta Müller wurde am 17. August 1953 in Nitzkydorf in Rumänien geboren. Sie ist eine deutsche Schriftstellerin (u.a. „Niederungen“ 1982, „Atemschaukel“ 2009) und Trägerin des Nobelpreis für Literatur 2009 „die mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnet“.
Mario Vargas Llosa (Jorge Mario Pedro Vargas Llosa) wurde am 28. März 1936 in Arequipa in Peru geboren. Er ist ein renommierter peruanisch-spanischer Schriftsteller, Politiker und Träger des Nobelpreis für Literator 2010 „für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage“.
Tomas Tranströmer (Tomas Gösta Tranströmer) wurde am 15. April 1931 in Stockholm in Schweden geboren. Er ist ein schwedischer Lyriker und Träger des Nobelpreis für Literatur 2011, „weil er uns in komprimierten, erhellenden Bildern neue Wege zum Wirklichen weist“.