Die Chronik des Jahrgangs 1938 mit den prominenten Persönlichkeiten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Jahr 1938 geboren wurden. Zu ihnen zählen etwa Kofi Annan, Götz George, Romy Schneider und Heino. Diees Jahr ist für die Geburtstagskinder aus dem Jahrgang 1938 ein Jubiläumsjahr: Sie feierten bzw. feiern 2013 ihren 75. Geburtstag.
Juan Carlos I. (Juan Carlos Alfonso Víctor María de Borbón y Borbón-Dos Sicilias) ist der König von Spanien (seit 1975), der auf die Diktatur Francos folgte, auf dem Thron demokratische Reformen einleitete und Spaniens Demokratie 1981 gegen einen Putschversuch von Militärs verteidigte. Er wurde am 5. Januar 1938 in Rom geboren.
Adriano Celentano ist ein italienischer Sänger, Schauspieler und Moderator, der als der kommerziell erfolgreichste Sänger sowie männliche Künstler seines Landes gilt und im Ausland vor allem mit dem von Paolo Conte komponierten Popsong „Azzurro“ (1968) bekannt wurde. Er wurde am 6. Januar 1938 in Mailand in Italien geboren.
Georg Baselitz (Hans-Georg Kern) ist ein heute renommierter deutscher Maler und Bildhauer, der in den 1960er-Jahren mit seinem provokativen Werk „Die große Nacht im Eimer“ (1963) einen Skandal auslöste und mit seinen auf den Kopf gestellten Gemälden in den 1970er-Jahren weltberühmt wurde. Er wurde am 23. Januar 1938 in Deutschbaselitz (heute Kamenz) geboren.
Königin Beatrix I. (Beatrix Wilhelmina Armgard von Oranien-Nassau) ist die ehemalige Königin der Niederlande (1980–2013), Prinzessin von Oranien-Nassau und Prinzessin zur Lippe-Biesterfeld. Sie wurde am 31. Januar 1938 in Baarn in den Niederlanden geboren.
Albert Fert (Albert Louis François Fert) ist ein französischer Physiker und zusammen mit Peter Grünberg Träger des Nobelpreises für Physik 2007 „für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstands (GMR)“. Er wurde am 7. März 1938 in Carcassonne, Aude in Frankreich geboren.
Rudolf Nurejew (Rudolf Chametowitsch Nurejew) war ein sowjetisch-österreichischer Tänzer, der von der Fachwelt und Öffentlichkeit als Ikone des Balletts im 20. Jahrhundert gefeiert wurde, die männliche Rolle im Ballett neu betonte und die moderne Choreographie beeinflusste. Er wurde am 17. März 1938 in Irkutsk in der Sowjetunion (heute Russland) geboren und starb am 6. Januar 1993 im Alter von 54 Jahren in Levallois-Perret, Île-de-France in Frankreich.
Kofi Annan (Kofi Atta Annan) ist ein ghanaischer Diplomat, ehemaliger siebter Generalsekretär der Vereinten Nationen (1997–2006) und zusammen mit diesen Träger des Friedensnobelpreis 2001 „für ihren Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“. Er wurde am 8. April 1938 in Kumai in Ghana geboren.
Claudia Cardinale (Claude Joséphine Rose Cardinale) ist eine italienische Schauspielerin (u. a. „Achteinhalb“ 1963, „Der Leopard“ 1963, „Spiel mir das Lied vom Tod“ 1968). Sie wurde am 15. April 1938 in Tunis in Tunesien geboren.
Ivan Sutherland ist ein US-amerikanischer Informatiker und Pionier der Computergrafik, der mit „Sketchpad“ (1963) eine der ersten interaktiven Grafikanwendungen entwickelte. Er wurde am 16. Mai 1938 in Hastings, Nebraska in den Vereinigten Staaten geboren.
Konrad Kujau (Konrad Paul Kujau) war ein deutscher Maler und Kunstfälscher, der 1983 die Hitler-Tagebücher fälschte und für 9,3 Millionen DM an den Stern verkaufte. Er wurde am 27. Juni 1938 in Löbau, Sachsen geboren und starb am 12. September 2000 im Alter von 62 Jahren in Stuttgart.
Ian Stewart war ein britischer Musiker und als Pianist Gründungsmitglied der Rockgruppe „The Rolling Stones“ (bis 1962) sowie im Anschluss weiterhin als Tourmanager. Er wurde am 18. Juli 1938 in Pittenweem in Schottland geboren und starb am 12. Dezember 1985 im Alter von 47 Jahren in London.
Dame Diana Rigg ist eine britische Schauspielerin (u. a. als Emma Peel in der TV-Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ 1961–1969, 1976/77). Sie wurde am 20. Juli 1938 in Doncaster, South Yorkshire in England geboren.
Natalie Wood (Natalie Nikolaevna Zakharenko) war eine US-amerikanische Schauspielerin, die bereits in jungen Jahren mit Filmen wie „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) und „West Side Story“ (1961) große Erfolge feierte. Sie wurde am 20. Juli 1938 in San Francisco, Kalifornien geboren und starb am 29. November 1981 im Alter von 43 Jahren in Sabta Catalina Island, Kalifornien.
Götz George ist ein renommierter deutscher Schauspieler (u. a. „Der Schatz im Silbersee“ 1962, Duisburger „Tatort“-Kommisar Horst Schimanski ab 1981, „Schtonk!“ 1992). Er wurde am 23. Juli 1938 in Berlin geboren.
Otto Rehhagel ist ein deutscher Fußballtrainer (u. a. mit 820 Spielen Rekord-Trainer in der Bundesliga und Nationaltrainer Griechenlands 2001–2010) und ehemaliger Fußballspieler. Er wurde am 9. August 1938 in Essen geboren.
Kenny Rogers (Kenneth Donald Rogers) ist ein US-amerikanischer Countrysänger, der seit den 1950er-Jahren aktiv ist und zu den kommerziell erfolgreichsten männlichen Sängern weltweit zählt. Er wurde am 21. August 1938 in Houston, Texas in den Vereinigten Staaten geboren.
Frederick Forsyth ist ein britischer Schriftsteller, der für seine Thriller bekannt ist (u. a. „Der Schakal“ 1971, „Die Akte Odessa“ 1972). Er wurde am 25. August 1938 in Ashford in England geboren.
Dean Reed (Dean Cyril Reed) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger, der Anfang der 1960er-Jahre zunächst ein Teenageridol in Südamerika war und später als „Elvis des Ostens“ in der Sowjetunion und DDR Erfolge feierte. Er wurde am 22. September 1938 in Denver, Colorado in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 13. Juni 1986 im Alter von 47 Jahren in Zeuthen, Brandenburg.
Romy Schneider (Rosemarie Magdalena Albach) war eine deutsch-französische Schauspielerin, die Mitte der 1950er-Jahre als Kaisierin „Sissi“ in den gleichnamigen Filmen (1955, 1956, 1957) berühmt wurde und später vielfach ausgezeichnet in Filmen wie „Der Kardinal“ (1963), „Nachtblende“ (1975) und „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“ (1982) spielte. Sie wurde am 23. September 1938 in Wien geboren und starb am 29. Mai 1982 im Alter von 43 Jahren in Paris.
Kurt Wüthrich ist ein Schweizer Chemiker und ein Träger des Nobelpreises für Chemie 2002 „für seine Entwicklung der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der dreidimensionalen Struktur von biologischen Makromolekülen in Lösungen“. Er wurde am 4. Oktober 1938 in Aarberg, Bern in der Schweiz geboren.
Christopher Lloyd (Christopher Allen Lloyd) ist ein US-amerikanischer Schauspieler (u. a. „Einer flog über das Kuckucksnest“ 1975, als „Doc Emmett Lathrop Brown“ in der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie 1985–1990, „The Addams Family“ 1991). Er wurde am 22. Oktober 1938 in Stamford, Connecticut in den Vereinigten Staaten geboren.
Ellen Johnson Sirleaf ist eine liberianische Politikern, als Präsidentin von Liberia (seit 2006) das erste gewählte weibliche Staatsoberhaupt Afrikas und eine Trägerin des Friedensnobelpreis 2011 „für ihren gewaltfreien Kampf für die Sicherheit und das Recht von Frauen, sich (…) an friedensschaffender Arbeit zu beteiligen“. Sie wurde am 29. Oktober 1938 in Monrovia in Liberia geboren.
Heino (Heinz Georg Kramm) ist ein bekannter deutscher Schlager- und Volksliedsänger (u. a. „Blau blüht der Enzian“ 1972). Er wurde am 13. Dezember 1938 in Düsseldorf geboren.
Liv Ullmann (Liv Johanne Ullmann) ist eine norwegische Schauspielerin und Regisseurin, die in den 1960er-Jahren durch ihre Rollen in mehreren Filmen von ihrem zeitweiligen Lebenspartner Ingmar Bergman bekannt wurde (u. a. „Persona“ 1966, „Das neue Land“ 1972, „Szenen einer Ehe“ 1973, „Von Angesicht zu Angesicht“ 1976). Sie wurde am 16. Dezember 1938 in Tokio in Japan geboren.
Jon Voight (Jonathan Vincent Voight) ist ein US-amerikanischer Schauspieler (u. a. „Asphalt-Cowboy“ 1969, „Coming Home“ 1977, „Runaway Train“ 1985) und Oscar-Preisträger. Er wurde am 29. Dezember 1938 in Yonkers, New York in den Vereinigten Staaten geboren.
Wer ist im Jahr 1938 gestorben? Vor 75 Jahren im Jahr 1938 starb Mustafa Kemal Atatürk, geboren am 19. Mai 1881. Er war ein türkischer Militär, Politiker und erster Staatspräsident (1923–1938) sowie Begründer der Republik Türkei, die er durch zahlreiche Reformen nachhaltig prägte. Weitere im Jahr 1938 verstorbene Personen sind:
| † 04.05. | Carl von Ossietzky (†48) |
|---|---|
| † 04.05. | Kanō Jigorō (†77) |
| † 13.06. | Charles Édouard Guillaume (†77) |
| † 13.10. | E. C. Segar (†43) |
| † 24.10. | Ernst Barlach (†68) |
| † 24.12. | Carl Miele (†69) |
Nekrolog 1938: Alle Todesfälle des Jahres 1938 auf gestorben.am ›
Unsere personalisierbaren Geschenkideen für alle, die ihren 75. Geburtstag 2013 feiern:

Wie alt ist man, wenn man 1938 geboren ist? Personen, die im Jahr 1938 zur Welt kamen, feiern oder feierten 2013 ihren 75. Geburtstag.
Das Jahr 1938 fällt in den 2. Teilzyklus des 77. Zyklus des chinesischen Kalenders. Im chinesischen Horoskop begann am 31. Januar im Jahr 1938 das Jahr des Erde-Tigers (戊寅), zuvor endete das Jahr des Feuer-Büffels. Das nächste Jahr im Zeichen des Tigers war das Jahr 1950.
Das Jahres-Ranking wird berechnet aus Faktoren wie Relevanz, Bekanntheit und Popularität der Personen. Empfehlen Sie den Jahrgang 1938 weiter:
Zur Person des Jahres 1938 kürt das US-amerikanische Magazine „Time“ Adolf Hitler.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich wird Italien Weltmeister.
Bei der Oscar-Verleihung 1938 wird der Film „Das Leben des Emile Zola“ als Film des Jahres und mit insgesamt drei Oscars ausgezeichnet. Spencer Tracy erhält den Oscar als Bester Hauptdarsteller, Luise Rainer wird als Beste Hauptdarstellerin prämiert. Pearl S. Buck ist die Trägerin des Nobelpreises für Literatur 1938.