Die Chronik des Jahrgangs 1923 mit den prominenten Persönlichkeiten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Jahr 1923 geboren wurden. Zu ihnen zählen etwa Loriot, Henry Kissinger, Maria Callas und Charlton Heston. Für die Geburtstagskinder aus dem Jahrgang 1923 ist dieses Jahr ein rundes Jubiläumsjahr: Im Jahr 1923 geborene berühmte Personen kamen vor neunzig Jahren zur Welt.
Joseph Weizenbaum war ein deutsch-US-amerikanischer Informatiker, der u. a. als Entwickler des Computerprogramms „ELIZA“ (1966) bekannt wurde und sich als Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker profilierte. Er wurde am 8. Januar 1923 in Berlin geboren und starb am 5. März 2008 im Alter von 85 Jahren in Gröben.
Hellmut Lange war ein deutscher Schauspieler, der insbesondere in der Rolle als Abenteurer „Nat Bumppo“ in der TV-Verfilmung der „Lederstrumpferzählungen“ (1969) bekannt wurde. Er wurde am 19. Januar 1923 in Berlin geboren und starb am 13. Januar 2011 im Alter von 87 Jahren ebenda.
Chuck Yeager (Charles Elwood Yeager) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Luftwaffen-General und Testpilot, der mit seiner „Bell X-1“ als erster Mensch schneller als Schallgeschwindigkeit flog (1947 mit Mach 1,06). Er wurde am 13. Februar 1923 in Myra, West Virginia in den Vereinigten Staaten geboren.
Charles Durning war ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich meist in Nebenrollen als Charakterdarsteller in Filmen wie „Der Clou“ (1973), „Hundstage“ (1975), „Tootsie“ (1982) und „Sein oder Nichtsein“ (1983) einen Namen gemacht hat . Er wurde am 28. Februar 1923 in Highland Falls, New York in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 24. Dezember 2012 im Alter von 89 Jahren in New York City.
Jürgen von Manger war ein deutscher Schauspieler und Kabarettist, der seit den 1960er-Jahren überwiegend in seiner Rolle als Kleinbürger „Adolf Tegtmeier“ aus dem Ruhrgebiet bekannt war. Er wurde am 6. März 1923 in Koblenz geboren und starb am 15. März 1994 im Alter von 71 Jahren in Herne.
Walter Jens ist ein deutscher Philologe, Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Präsident der Akademie der Künste (1989–1997), der sich in zahlreichen politischen Debatten der Bundesrepublik engagierte. Er wurde am 8. März 1923 in Hamburg geboren.
Walter Kohn ist ein US-amerikanischer Physiker österreichischer Herkunft und neben John Anthony Pople Träger des Nobelpreises für Chemie 1998 „für seine Entwicklung quantenchemischer Methoden“. Er wurde am 9. März 1923 in Wien geboren.
Ralph Giordano ist ein deutscher Journalist, der für den WDR über 100 Dokumentarfilme in rund 40 Ländern dreht, und Schriftsteller, dessen bekanntestes literarisches Werk die autobiographisch geprägte Familiensaga „Die Bertinis“ (1982) ist. Er wurde am 20. März 1923 in Hamburg geboren.
Marcel Marceau (Marcel Mangel) war ein französischer Schauspieler und Pantomime, berühmt in der Rolle des Clowns „Bip“. Er wurde am 22. März 1923 in Straßburg in Frankreich geboren und starb am 22. September 2007 im Alter von 84 Jahren in Paris.
Horst Tappert war ein deutscher Schauspieler, der durch die TV-Rolle des Oberinspektors Stephan Derrick bekannt wurde. Er wurde am 26. Mai 1923 in Elberfeld, Wuppertal geboren und starb am 13. Dezember 2008 im Alter von 85 Jahren in Planegg.
Henry Kissinger (Henry Alfred Kissinger) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler, Politiker, ehemaliger US-Außenminister (1973–1977) und zusammen mit dem vietnamesischen Politiker Le Duc Tho Träger des Friedensnobelpreis 1973 für die Herbeiführung eines Waffenstillstands im Vietnamkrieg. Er wurde am 27. Mai 1923 in Fürth geboren.
György Ligeti (György Sándor Ligeti) war ein jüdischer Komponist ungarischer Abstammung und einer der bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, der als ein Erneuerer der Neuen Musik gilt und dessen Musik u. a. im Film „2001: Odyssee im Weltraum“ verwendet wurde. Er wurde am 28. Mai 1923 in Târnăveni in Rumänien (Sankt Martin) geboren und starb am 12. Juni 2006 im Alter von 83 Jahren in Wien.
Rainier III. (Louis Henri Maxence Bertrand Rainier Grimaldi) war der regierende Fürst von Monaco (1949–2005). Er wurde am 31. Mai 1923 in Monaco geboren und starb am 6. April 2005 im Alter von 81 Jahren ebenda.
Lloyd S. Shapley (Lloyd Stowell Shapley) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker, der zusammen mit Alvin E. Roth Träger des Nobelpreises für Wirtschaft 2012 „für die Theorie stabiler Verteilungen und die Praxis des Marktdesigns“ ist. Er wurde am 2. Juni 1923 in Cambridge, Massachusetts in den Vereinigten Staaten geboren.
Wisława Szymborska war eine polnische Dichterin und Trägerin des Nobelpreises für Literatur 1996 „für ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit hervortreten lässt“. Sie wurde am 2. Juli 1923 in Prowent (heute Bnin, Kórnik) in Polen geboren und starb am 1. Februar 2012 im Alter von 88 Jahren in Krakau.
Estelle Getty war eine US-amerikanische Schauspielerin (u. a. als „Sophia Petrillo“ in der Serie „Golden Girls“ 1985–1992). Sie wurde am 25. Juli 1923 in New York City geboren und starb am 22. Juli 2008 im Alter von 84 Jahren in Los Angeles, Kalifornien.
Schimon Peres (Szymon Perski) ist ein an mehreren Regierungen beteiligter israelischer Politiker, Präsident des Staates Israel (seit 2007) und zusammen mit Jassir Arafat Träger des Friedensnobelpreis 1994 für sein Engagement im Friedensprozess. Er wurde am 2. August 1923 in Wischnewa in Polen (heute Weißrussland) geboren.
Richard Attenborough (Richard Samuel Attenborough) ist ein britischer Schauspieler (u. a. „Gesprengte Ketten“ 1963, „Doktor Dolittle“ 1967, „Jurassic Park“ 1993), Regisseur (u. a. „Die Brücke von Arnheim“ 1977, „Gandhi“ 1982) und Oscar-Preisträger. Er wurde am 29. August 1923 in Cambridge in England geboren.
Cliff Robertson war ein US-amerikanischer Schauspieler (u. a. „Charly“ 1968, „Die drei Tage des Condor“ 1975, „Spider-Man“ 2002) und Oscar-Preisträger. Er wurde am 9. September 1923 in La Jolla, Kalifornien in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 10. September 2011 im Alter von 88 Jahren in Stony Brook, New York.
Charlton Heston (John Charles Carter) war ein US-amerikanischer Schauspieler (u. a. „Die zehn Gebote“ 1956, „Ben Hur“ 1959, „Planet der Affen“ 1968) und Oscar-Preisträger. Er wurde am 4. Oktober 1923 in Evanston, Illinois in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 5. April 2008 im Alter von 84 Jahren in Beverly Hills, Kalifornien.
Bert Kaempfert (Berthold Heinrich Kämpfert) war ein populärer deutscher Orchesterleiter und Komponist (u. a. „Spanish Eyes“ 1965, „Strangers in the Night“ 1966) der Nachkriegszeit. Er wurde am 16. Oktober 1923 in Hamburg geboren und starb am 21. Juni 1980 im Alter von 56 Jahren in Mallorca in Spanien.
Otfried Preußler war ein bekannter und erfolgreicher deutscher Kinderbuchautor (u. a. „Der kleine Wassermann“ 1956, „Die kleine Hexe“ 1957, „Bei uns in Schilda“ 1958, „Der Räuber Hotzenplotz“ 1962, „Das kleine Gespenst“ 1966, „Krabat“ 1971). Er wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg in der Tschechoslowakei (heute Tschechien) geboren und starb am 18. Februar 2013 im Alter von 89 Jahren in Prien am Chiemsee.
Roy Lichtenstein (Roy Fox Lichtenstein) war ein US-amerikanischer Lehrer und als Maler einer der bekanntesten Vertreter der „Pop-Art“. Er wurde am 27. Oktober 1923 in Manhattan, New York City in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 29. September 1997 im Alter von 73 Jahren ebenda.
Harry Valérien war ein bekannter deutscher Sportjournalist und u. a. langjähriger Moderator der ZDF-TV-Sendung „Das aktuelle Sportstudio“ (1963–1988). Er wurde am 4. November 1923 in München geboren und starb am 12. Oktober 2012 im Alter von 88 Jahren in Berg am Starnberger See.
Rudolf Augstein (Rudolf Karl Augstein) war ein bedeutender deutscher Journalist, Publizist und Verleger, der das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (1947) gründete. Er wurde am 5. November 1923 in Hannover geboren und starb am 7. November 2002 im Alter von 79 Jahren in Hamburg.
Jack Kilby (Jack St. Clair Kilby) war ein US-amerikanischer Ingenieur, als Miterfinder der integrierten Schaltung („Vater des Mikrochips“) ein Träger des Nobelpreises für Physik 2000 und u. a. Erfinder des Taschenrechners. Er wurde am 8. November 1923 in Jefferson City, Missouri in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 20. Juni 2005 im Alter von 81 Jahren in Dallas, Texas.
Loriot (Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow) war einer der bekanntesten deutschen Humoristen der Nachkriegszeit, Karikaturist, Regisseur und Schauspieler (u. a. Ödipussi 1988, Pappa ante Portas 1991). Er wurde am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren und starb am 22. August 2011 im Alter von 87 Jahren in Ammerland am Starnberger See.
Alan Shepard (Alan Bartlett Shepard) war der erste US-amerikanische Astronaut (1961) und als Mitglied der Apollo 14-Mission der fünfte Mensch auf dem Mond (1971). Er wurde am 18. November 1923 in East Derry, New Hampshire in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 21. Juli 1998 im Alter von 74 Jahren in Monterey, Kalifornien.
Nadine Gordimer ist eine populäre südafrikanische Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreises für Literatur 1991 „für ihre epische Dichtung, die der Menschheit einen großen Nutzen erwiesen hat und durch die tiefen Einblicke in das historische Geschehen dazu beiträgt, dieses Geschehen zu formen“. Sie wurde am 20. November 1923 in Springs, Gauteng in Südafrika geboren.
Morris (Maurice de Bévère) war ein belgischer Comiczeichner, der mit „Lucky Luke“ eine der erfolgreichsten Comicfiguren erfand und zunächst als Autor auch dessen Geschichten selbst verfasste (bis 1955). Er wurde am 1. Dezember 1923 in Kortrijk in Belgien geboren und starb am 16. Juli 2001 im Alter von 77 Jahren in Brüssel.
Maria Callas (Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou) war eine griechische Sopranistin und eine der berühmtesten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde am 2. Dezember 1923 in Manhattan, New York City in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 16. September 1977 im Alter von 53 Jahren in Paris.
Wer ist im Jahr 1923 gestorben? Vor neunzig Jahren im Jahr 1923 starb Wilhelm Conrad Röntgen, geboren am 27. März 1845. Er war ein deutscher Physiker, Entdecker der Röntgenstrahlen und der erste Träger des Nobelpreises für Physik 1901 „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“. Weitere im Jahr 1923 verstorbene Personen sind:
| † 03.01. | Jaroslav Hašek (†39) |
|---|---|
| † 08.03. | Johannes Diderik van der Waals (†85) |
| † 26.03. | Sarah Bernhardt (†78) |
| † 20.07. | Pancho Villa (†45) |
| † 02.08. | Warren G. Harding (†57) |
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Wie alt ist man, wenn man 1923 geboren ist? Personen, die im Jahr 1923 zur Welt kamen, feiern oder feierten 2013 ihren 90. Geburtstag.
Das Jahr 1923 fällt in den 5. Teilzyklus des 76. Zyklus des chinesischen Kalenders. Im chinesischen Horoskop begann am 16. Februar im Jahr 1923 das Jahr des Wasser-Schweins (癸亥), zuvor endete das Jahr des Wasser-Hundes. Das nächste Jahr im Zeichen des Schweins war das Jahr 1935.
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