
Stefan Zweig war ein österreichischer Schriftsteller (u.a. „Sternstunden der Menschheit“ 1927, „Schachnovelle“ 1942). Er wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb im Alter von 60 Jahren am 22. Februar 1942 in Petrópolis in Brasilien. Sein Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 131. Mal.
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131. Geburtstag
In diesem Jahr am 28. November.
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140. Geburtstag
Jubiläum am 28. November 2021.
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80. Todestag
Gedenktag am 22. Februar 2022.
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Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.
– Worte von Stefan Zweig
Stefan Zweig war zu Lebzeiten sehr populär: er galt als meistgelesener und übersetzter Schriftsteller seiner Zeit, seine Erzählungen und Novellen wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrmals verfilmt. Nach 1945 geriet der österreichische Schriftsteller für das breite Publikum zunächst in Vergessenheit. Stilistisch gesehen gilt Zweig als der letzte Realist, beeinflusst vom Expressionismus, Symbolismus und der neu aufkommenden Psychoanalyse Sigmund Freuds. Typisch für seine Werke sind die innere Zerrissenheit seiner Protagonisten und die genaue Schilderung ihrer Seelenzustände und verborgenen Leidenschaften. Seine Biographien berühmter historischer Persönlichkeiten sind eigenwillig subjektiv und enthielten erstmals ungewöhnliche psychologische Deutungen.
Stefan Zweig wuchs gemeinsam mit einem älteren Bruder in einem wohlhabenden Elternhaus des jüdischen Bildungsbürgertums in Wien auf, sein Vater war Textilunternehmer. Die Familie lebte nicht religiös – Zweig bezeichnete sich selbst als „Jude aus Zufall“. Als Kind und Jugendlicher begeisterte er sich bereits stark für Literatur; bis spät in die Nacht las er am liebsten Werke von Hugo von Hoffmannsthal und Rainer Maria Rilke. Nach seinem Abitur studierte er in Wien Germanistik und Romanistik.
1901 erschien Zweigs erster Gedichtband „Silberne Saiten“, im Jahre seiner Promotion 1904 seine erste Novelle „Die Liebe der Erika Ewald“. Bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges konnte er viele Reisen quer durch Europa sowie nach Indien und Amerika unternehmen. Er lernte namhafte Schriftsteller und Künstler kennen. Zu Zweigs Freunden zählten u.a. Sigmund Freud, Maxim Gorki, James Joyce, Thomas Mann, Romain Rolland, Arthur Schnitzler und Rainer Maria Rilke. Sein erstes berühmtes und mehrere Male verfilmtes Werk „Brennendes Geheimnis“ erschien 1911.
Im ersten Weltkrieg meldete Zweig sich als Kriegsfreiwilliger, wurde aber als nur bedingt tauglich eingestuft und bis 1917 im Kriegspressequartier eingesetzt. 1918 erschien sein Anti-Kriegs-Drama „Jeremias“. Ab 1918 arbeitete Zweig als Journalist und Korrespondent bei der „Neuen Freien Presse“, für die er bereits während seines Studiums gearbeitet hatte. Hier plädierte er in Artikeln für Parteilosigkeit, forderte ein ganzheitliches und humanistisches Europa und warnte vor Nationalismus. 1920 schrieb Zweig in Salzburg „Angst und Drang“ und heiratete die geschiedene Friederike von Winternitz, von der er sich 1934 scheiden ließ. 1927 erschienen Zweigs sehr erfolgreichen „Sternstunden der Menschheit“. 1928 reiste er in die Sowjetunion, wo nach Anregung Maxim Gorkis seine Werke auf Russisch erschienen.
Der Schreibstil Zweigs ist elegant und flüssig nach vorne treibend. Es fällt dem Leser niemals schwer seinen Schilderungen zu folgen und die Konflikte seiner Charaktere nachzuvollziehen. Die Stimmung in Zweigs Werken ist meist melancholisch und tragisch, da sich seine Protagonisten aus den gesellschaftlichen Zwängen und Erwartungen des Bürgertums nicht befreien können oder wollen. Die äußere Fassade der gesellschaftlichen Identität steht bei ihnen häufig in starkem Kontrast zum Seelenleben und geheimen Wünschen.
Nach der Machtübernahme der NSDAP siedelte er nach London über. 1934 wurden seine Werke in Deutschland, 1938 in Österreich verboten. 1939 heiratete Zweig seine zweite Ehefrau Lotte Altmann, mit der er 1940 über New York nach Brasilien reiste, wo sich das Paar 1942 das Leben nahm. Im selben Jahr erschien Zweigs letztes sehr berühmtes Werk: die „Schachnovelle“. Er resignierte am Ende an seiner Verbannung aus der Heimat und vor allem aus dem Kreis der deutschen Literatur.
In welchem Jahr wurde Stefan Zweig geboren?
Stefan Zweig wurde Ende des 19. Jahrhunderts vor 131 Jahren im Jahr 1881 geboren.
Wann hat Stefan Zweig Geburtstag?
Stefan Zweig hat am 28. November Geburtstag. Er wurde an einem Montag geboren. In diesem Jahr fällt der Geburtstag auf den Wochentag Mittwoch.
Welches Sternzeichen hat Stefan Zweig?
Stefan Zweig wurde im Tierkreiszeichen Schütze geboren.
Wo wurde Stefan Zweig geboren?
Stefan Zweig wurde in Wien geboren.
Wann starb Stefan Zweig?
Stefan Zweig starb in den 1940er-Jahren vor 70 Jahren am 22. Februar 1942, einem Sonntag.
Wie alt wurde Stefan Zweig?
Stefan Zweig wurde 60 Jahre alt.
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