
Johann Sebastian Bach war einer der bedeutendsten und einflussreichsten deutschen Komponisten, der klassische Meisterwerke wie die „Brandenburgischen Konzerte“ (1721), die „Matthäus-Passion“ (1727) und das „Weihnachtsoratorium“ (1734) schuf und ein Orgel- und Klaviervirtuose des Barocks war. Er wurde nach dem gregorianischen Kalender am 31. März 1685 (am 21. März 1685 nach dem damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender) in Eisenach im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) geboren und verstarb am 28. Juli 1750 mit 65 Jahren in Leipzig. 2026 jährte sich sein Geburtstag zum 341. Mal.
| Geburtsdatum | 31. März 1685 Angabe nach dem heutigen gregorianischen Kalender. |
|---|---|
| Geburtsort | Eisenach, Heiliges Römisches Reich (heute Deutschland) |
| Todesdatum | Dienstag, 28. Juli 1750 (†65) |
| Sterbeort | Leipzig, Heiliges Römisches Reich (heute Deutschland) |
| Grabstätte | Thomaskirche, Leipzig |
| Sternzeichen | Widder |
| Sohn | Carl Philipp Emanuel Bach |
Johann Sebastian Bach wird gegen Ende des 17. Jahrhunderts geboren. Er kommt 1685 zur Zeit des Barocks zur Welt. Bekannte Zeitgenossen seiner Generation sind Georg Friedrich Händel (1685–1759) und Friedrich Wilhelm I. (1688–1740). Seine frühe Kindheit verbringt er in den 1680ern, in den 1690er-Jahren wächst er heran. 1714 wird sein Sohn Carl Philipp Emanuel Bach geboren. Während er lebt, wirken u. a. auch Leopold Mozart (1719–1787), Georg Philipp Telemann (1681–1767) und Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788). Johann Sebastian Bachs Lebensspanne umfasst 65 Jahre. Er stirbt 1750 zur Zeit der Aufklärung.
Hinweis zu den Lebensdaten von Bach: Im Jahr 1582 wurde der Gregorianische Kalender eingeführt, der den zuvor verwendeten Julianischen Kalender ablöste. Regional verzögerte sich die Umstellung auf den neuen Kalender aber teils mehrere Jahrhunderte und wurde erst 1949 vollständig abgeschlossen. Das Geburtsdatum von Johann Sebastian Bach wird daher entweder entsprechend des Gregorianischen Kalenders oder des regional zur Geburt noch gültigen Julianischen Kalenders angegeben. Das Sterbedatum entspricht dem Todestag nach dem gregorianischen Kalender.
| 1685 | Geburt am 31. März in Eisenach im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) |
|---|---|
| 1705 | Johann Sebastian Bach prügelt sich auf dem Arnstädter Marktplatz – Bayern 2 Kalenderblatt |
| 1714 | Geburt des Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach |
| 1717 | Bach wird aus dem Gefängnis entlassen – Bayern 2 Kalenderblatt |
| 1734 | Uraufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach – Deutschlandfunk Kalenderblatt |
| 1750 | Tod mit 65 Jahren am 28. Juli in Leipzig im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) |
| 2035 | 350. Jubiläum des Geburtstages am 31. März |
| 2050 | 300. Todestag am 28. Juli |


Johann Sebastian Bach verband virtuoses Spiel mit einer ungewöhnlichen kompositorischen Vielfalt. Seine Passionen, Kantaten, Orgel- und Cembalowerke, die „Brandenburgischen Konzerte“ und das „Wohltemperierte Klavier“ gehören heute zum Kernbestand der klassischen Musik. Schon Zeitgenossen schätzten ihn als Organisten, Improvisator und musikalischen Sachverständigen. Die breite öffentliche Verehrung seines Gesamtwerks entwickelte sich jedoch vor allem nach seinem Tod.
Bach wurde 1685 in Eisenach in eine weit verzweigte Musikerfamilie geboren. Sein Vater Johann Ambrosius war Stadtmusiker. Noch bevor Johann Sebastian zehn Jahre alt war, starben innerhalb weniger Monate zunächst seine Mutter und dann sein Vater. Er zog zu seinem älteren Bruder Johann Christoph nach Ohrdruf, der Organist war und seine musikalische Ausbildung fortsetzte. Ab 1700 besuchte Bach die Michaelisschule in Lüneburg, sang im Schülerchor und beschäftigte sich intensiv mit der norddeutschen Orgeltradition.
1703 erhielt Bach in Arnstadt seine erste Organistenstelle. Zwei Jahre später reiste er zu Dieterich Buxtehude nach Lübeck und blieb dort mehrere Monate, weit länger als mit seinem Arbeitgeber vereinbart. Nach einer kurzen Station in Mühlhausen ging Bach 1708 als Organist und Kammermusiker an den Hof in Weimar und wurde dort später Konzertmeister. Als er 1717 ohne vorherige Entlassung eine Kapellmeisterstelle in Köthen annahm, verweigerte der Weimarer Herzog zunächst seinen Abschied und ließ Bach wegen Ungehorsams etwa einen Monat inhaftieren.
Am Hof des musikbegeisterten Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen fand Bach gute Bedingungen für Instrumentalmusik. In dieser Zeit stellte er unter anderem die sechs „Brandenburgischen Konzerte“ zusammen, die er 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg widmete; 1722 datierte er den ersten Teil des „Wohltemperierten Klaviers“. 1720 traf Bach nach einer Reise mit dem Fürsten in Köthen ein und erfuhr, dass seine Frau Maria Barbara nach kurzer Krankheit gestorben und bereits beerdigt worden war. Ein Jahr später heiratete er die Hofsängerin Anna Magdalena Wilcke.
1723 wechselte Bach als Thomaskantor und Musikdirektor nach Leipzig. Vor ihm hatte der Stadtrat zunächst Georg Philipp Telemann ausgewählt und anschließend Christoph Graupner berufen; erst nachdem beide nicht zur Verfügung standen, erhielt Bach das Amt. Zu seinen Aufgaben gehörte die Musik für die Leipziger Hauptkirchen. In den ersten Jahren komponierte er für die Sonn- und Feiertage fast Woche für Woche neue Kantaten. Hier entstanden auch die Johannes-Passion, die Matthäus-Passion und später das „Weihnachtsoratorium“.
Bach blieb 27 Jahre lang Thomaskantor. Zu seinen späten Werken gehören das „Musikalische Opfer“, die h-Moll-Messe und „Die Kunst der Fuge“. Er starb am 28. Juli 1750 im Alter von 65 Jahren in Leipzig. Seine Musik verschwand danach keineswegs vollständig: Schüler, Familienmitglieder und Kenner spielten und überlieferten insbesondere seine Werke für Tasteninstrumente weiter. Einen entscheidenden Anstoß für eine breitere öffentliche Bach-Renaissance gab Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 mit seiner Berliner Aufführung der Matthäus-Passion.

– Albert Einstein über Johann Sebastian Bach, 1928»Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und – das Maul halten!«

– Ludwig van Beethoven über Johann Sebastian Bach»Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen, wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien. Bach ist der Urvater der Harmonie.«

– Peter Tschaikowski über Johann Sebastian Bach, 1879»Ich kann wohl sagen, dass ich Bach gern spiele, weil das Spielen einer guten Fuge unterhaltend ist, aber ich erblicke in ihm nicht ein großes Genie…«

– Sofia Gubaidulina über Johann Sebastian Bach»Idealfigur ist für mich Johann Sebastian Bach: intuitive, feurige Entwicklung und strenge und fantastisch konzipierte strukturelle Arbeit aus dieser Reibung.«
Johann Sebastian Bach wurde im selben Monat wie Georg Friedrich Händel geboren.
Wann wurde Johann Sebastian Bach geboren? Bach wurde vor 341 Jahren im Jahr 1685 geboren.
An welchem Tag ist Bach geboren worden? Johann Sebastian Bach hätte nach dem heute verwendeten Gregorianischen Kalender im Frühling am 31. März Geburtstag. In diesem Jahr fiel sein Geburtstag auf einen Dienstag, 2027 liegt er auf einem Mittwoch. Nach dem zur Geburt von Johann Sebastian Bach im Jahr 1685 teils noch verwendeten Julianischen Kalender fällt der Geburtstag auf den 21. März.
Welches Sternzeichen war Bach? Johann Sebastian Bach wurde im westlichen Tierkreiszeichen Widder geboren.
Wo wurde Johann Sebastian Bach geboren? Bach wurde in Deutschland geboren. Er kam in Eisenach im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) zur Welt.
Wann ist Bach gestorben? Johann Sebastian Bach starb nach dem Gregorianischen Kalender vor 276 Jahren Mitte des 18. Jahrhunderts am 28. Juli 1750, einem Dienstag.
Wie alt war Johann Sebastian Bach, als er starb? Johann Sebastian Bach wurde 65 Jahre, 3 Monate und 28 Tage alt.
Wie groß war Bach? Johann Sebastian Bach hatte eine Körpergröße von etwa 1,80 Meter.
Johann Sebastian Bach wurde in Eisenach im Heiligen Römischen Reich (heute Deutschland) geboren und verstarb in Leipzig. Das Geburtshaus von Johann Sebastian Bach (Bachhaus, Frauenplan 21) liegt an folgender Stelle in Eisenach:
Ausgewählte Links zu Webseiten mit biographischen Informationen über Johann Sebastian Bach:
Der bedeutende Dirigent und Bach-Interpret John Eliot Gardiner legt ein Porträt des Komponisten und Menschen Bach vor einem großen Panorama der damaligen Zeit vor und verbindet Bachs Welt des Barock mit unserer Gegenwart. 760 Seiten. amazon.de
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Jeder hat von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier gehört – aber über seine Reise nach Fis-Dur weiß kaum jemand etwas. Im März des Jahres 1700, kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag, macht Johann Sebastian Bach sich auf den Weg. 376 Seiten. amazon.de
Das Ranking von Johann Sebastian Bach auf geboren.am wird berechnet aus Faktoren wie Relevanz, Bekanntheit und Popularität.
Carl Philipp Emanuel Bach 1714–1788, Sohn
Ludwig van Beethoven 1770–1827
Johannes Brahms 1833–1897
Georg Friedrich Händel 1685–1759
Christoph Willibald Gluck 1714–1787
Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791
Carl Maria von Weber 1786–1826
Richard Wagner 1813–1883
Richard Strauss 1864–1949
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809–1847
Clara Schumann 1819–1896
Robert Schumann 1810–1856
Joseph Haydn 1732–1809
Franz Schubert 1797–1828
Georg Philipp Telemann 1681–1767
Anton Bruckner 1824–1896