
Anna Elisabeth Freiin Droste zu Hülshoff war eine Schriftstellerin (u.a. die Novelle „Die Judenbuche“) und eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Sie wurde am 10. Januar 1797 in Münster (Burg Hülshoff) geboren und verstarb im Alter von 51 Jahren am 24. Mai 1848 in Meersburg. In diesem Jahr jährte sich ihr Geburtstag das 215. Mal.
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215. Geburtstag
In diesem Jahr am 10. Januar.
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250. Geburtstag
Jubiläum am 10. Januar 2047.
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200. Todestag
Gedenktag am 24. Mai 2048.
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Das Konterfei der berühmtesten deutschen Dichterin des 19. Jahrhunderts schmückte den letzten Zwanzig-Mark-Schein. Annette von Droste-Hülshoff wird sehr konträr eingeordnet: Zum einen wird sie als fromm, katholisch und bieder angesehen – wahrscheinlich auch deshalb, weil sie unverheiratet blieb – zum anderen nennt man sie die Vorreiterin des Realismus. Ihre Werke wie „Die Judenbuche“ und ihre Gedichte zählen zu den großen Literaturklassikern. In ihrer sogenannten Naturlyrik mischt sich eine detaillierte Darstellung der sinnlich erfahrbaren Naturidylle mit einer geheimnisvollen schauerlichen Naturmystik.
Annette von Droste-Hülshoff entstammte adeliger Herkunft. Ihr Vater war der Freiherr Clemens von Droste-Hülshoff und ihre Mutter Therese Luise von Haxthausen. Sie wuchs in einem Wasserschloss in Münster in Westfalen auf. Mit 15 Jahren wurde sie von Anton Matthias Spickmann unterrichtet, der bis 1819 ihr literarischer Mentor war. Droste-Hülshoff schrieb zunächst Gelegenheitsgedichte und Stammbuchverse im Stile der biedermeierlichen Familienkultur: „Bertha oder Die Alpen“ (1813/14), das Ritterepos „Walther“ (1818) und das Romanfragment „Ledwina“ (1819).
Bei ihren Großeltern in Bökendorf lernte Droste-Hülshoff Wilhelm Grimm kennen und nahm an dessen Sammlung von Märchen und Volksliedern regen Anteil. Ein Jahr später kam sie zudem mit Jacob und Ludwig Grimm in Kontakt. Während wechselnder Aufenthalte in Bökenberg, Bad Driburg und Abbenburg schrieb Annette von Droste-Hülshoff geistliche Lieder und begann 1819 den Gedichts-Zyklus „Das Geistliche Jahr“. Hintergrund war die Zerstörung ihrer romantischen Verbindung mit Heinrich Straube durch ihre Familie. Das Eingreifen anderer in das Schicksal eines Menschen ließ sie erste Glaubenszweifel äußern. Der Gedichts-Zyklus wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht und gilt als bedeutendes Exempel geistlicher Lyrik.
1825 unternahm Droste-Hülshoff aus gesundheitlichen Gründen eine Reise an den Rhein, wo sie Köln, Bonn und Koblenz besuchte. Hier lernte sie Prof. August Wilhelm Schlegel sowie Sibylla Mertens kennen, die sich besonders dem Studium des Altertums widmete. Im Jahre 1826 starb Droste-Hülshoffs Vater, worauf sie mit ihrer Mutter in einen kleineren Wohnsitz bei Münster umsiedelte. In den Folgejahren lernte sie viele literarisch und philosophisch interessierte Persönlichkeiten kennen wie Prof. Christoph Bernhard Schlüter, der sie fortan in literarischen Belangen beriet. Zurückgekehrt von einem ca. zweijährigen Aufenthalt bei ihrer in der Schweiz mit Joseph von Laßberg verheirateten Schwester, nahm sie die Planung für die Novelle „Die Judenbuche“ auf. In den 1830er-Jahren widmete sie sich dem Verfassen von Versepen und längeren Verserzählungen, die noch immer rein biedermeierlichen Stils waren, z.B. „Des Arztes Vermächtnis“ oder „Die Schlacht in Loener Bruch“. 1838 wurden diese Gedichte veröffentlicht, waren aber ein Misserfolg.
Annette von Droste-Hülshoffs Schwager Laßberg kaufte 1838 die Meersburg, die sie später oft besuchte würde. Stilistisch bekommen ihre Werke nun naturalistische und „realistische“ Züge. Bis sie 1841 die „Judenbuche“ abschloss, arbeitete sie am „Geistlichen Jahr“ und dem Westfalenbuch „Das malerische und romantische Westfalen“. Nach 1842 entstanden etliche Balladen. 1843 kaufte Droste-Hülshoff sich ebenfalls in Meersburg einen eigenen Wohnsitz, das Fürstenhäuschen. Im folgenden Jahr erschien ihr neuer Gedichtband, der ein großer Erfolg wurde.
Im Jahr 1846 erkrankte Droste-Hülshoff schwer und starb zwei Jahre später im Alter von 51 Jahren. Als Dichterin hatte es Droste-Hülshoff zeitlebens sehr schwer respektiert und anerkannt zu werden. Vielen ihrer männlichen Zeitgenossen wie den Brüdern Grimm war eine dichtende Frau schlicht suspekt.
In welchem Jahr wurde Annette von Droste-Hülshoff geboren?
Annette von Droste-Hülshoff wurde Ende des 18. Jahrhunderts vor 215 Jahren im Jahr 1797 geboren.
Wann hat Annette von Droste-Hülshoff Geburtstag?
Annette von Droste-Hülshoff hat am 10. Januar Geburtstag. Sie wurde an einem Dienstag geboren. In diesem Jahr fällt der Geburtstag ebenfalls auf diesen Wochentag.
Welches Sternzeichen hat Annette von Droste-Hülshoff?
Annette von Droste-Hülshoff wurde im Tierkreiszeichen Steinbock geboren.
Wo wurde Annette von Droste-Hülshoff geboren?
Annette von Droste-Hülshoff wurde in Münster (Burg Hülshoff) geboren.
Wann starb Annette von Droste-Hülshoff?
Annette von Droste-Hülshoff starb Mitte des 19. Jahrhunderts vor 164 Jahren am 24. Mai 1848, einem Mittwoch.
Wie alt wurde Annette von Droste-Hülshoff?
Annette von Droste-Hülshoff wurde 51 Jahre alt.
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