
Johann Christoph Friedrich von Schiller war ein bedeutender deutscher Dichter (u. a. „Die Räuber“ 1781, „Kabale und Liebe“ 1783, „Ode an die Freude“ 1786, „Die Bürgschaft“ 1798, „Wallenstein“ 1799, „Wilhelm Tell“ 1803/804), Philosoph und Historiker. Er wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren und verstarb mit 45 Jahren am 9. Mai 1805 in Weimar. 2013 jährt sich sein Geburtstag zum 254. Mal.
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Dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden.
– Worte von Friedrich Schiller
| Geburtstag | Samstag, 10. November 1759 |
|---|---|
| Geburtsort | Marbach am Neckar, Deutschland |
| Todesdatum | † Donnerstag, 9. Mai 1805 |
| Sterbeort | Weimar, Deutschland |
| Sternzeichen | ♏ Skorpion |
Friedrich Schiller, neben Goethe der zweite große Klassiker der Deutschen Literatur, machte sich zunächst einen Namen mit seinen bürgerlichen Dramen. Hier kämpften Gefühl und Idealismus gegen absolutistische Machtmechanismen. Hier siegte nicht der Freiheitsdrang über die Vernunft, Schiller postulierte vielmehr eine Versöhnung von Neigung und Pflicht. In seiner zweiten Schaffensphase entwickelte er seinen subjektiven Ansatz weiter zum philosophischen Ideendrama, das er in „Don Carlos“ (1787) verwirklichte. Den Höhepunkt seines Schaffens bilden Schillers philosophisch-ästethische Schriften, in denen man die jeweiligen Positionen der deutschen Geistesgeschichte nachlesen kann.
Friedrich Schiller wurde in Marbach als erstes Kind des Wundarztes Johann Caspar Schiller und dessen Frau Elisabetha Kodweiß geboren. Sein Vater stand später als Leutnant im Dienste des württembergischen Herzogs, was eine ständige Abhängigkeit und Wohnortwechsel der Familie bedeutete. Nach dem Besuch der Lateinschule schickte sein Vater ihn 1773 auf die Hohe Karlsschule, die im Sinne eines aufgeklärten Absolutismus geführt wurde. Die Schüler wurden dort von hervorragenden jungen Lehrern in literarischen, politischen und wissenschaftlichen Themen unterrichtet.
1776 nahm Schiller sein Medizinstudium auf. Vier Jahre später wurde er mit der dritten Dissertation aus der Militärschule entlassen und als Regimentsmedikus in Stuttgart eingestellt. 1782 wurde Schillers erster großer Erfolg „Die Räuber“ uraufgeführt. Als der Herzog ihm das Verfassen literarischer Schriften verbot, floh er nach Mannheim. Dort fand er 1783 eine Anstellung als Theaterdichter. Obwohl auch sein bürgerliches Trauerspiel „Kabale und Liebe“ erfolgreich war, verließ Schiller aus Unzufriedenheit die Theaterwelt und folgte 1785 für zwei Jahre zwei Bewunderern nach Leipzig.
1787 kam Schiller nach Weimar, wo er 1788 seine erste flüchtige Begegnung mit Goethe hatte. Er lernte erst Herder und Wieland kennen, wobei Letzterer ihn entscheidend beeinflusste, ihm die klassizistische Regelpoetik nahe brachte und ihn bei der Arbeit an „Die Künstler“ (1789) unterstützte. Goethe hielt zunächst noch Distanz, da er Schiller gegensätzlich zu seiner eigenen neuen klassischen Orientierung einschätzte. Dennoch förderte er ihn und vermittelte ihm eine Geschichtsprofessur in Jena. Schiller wurde schnell beliebt und angesehen in seiner neuen Tätigkeit und schrieb sein zweites Geschichtswerk „Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs“. Er erhielt den Hofrat–Titel und konnte damit die adelige Charlotte von Lengefeld heiraten, mit der er später vier Kinder hatte.
1791 machte Schiller eine schwere Lungenerkrankung die Arbeit an der Universität unmöglich. Nur durch ein Stipendium konnte er seine Familie weiter ernähren. In dieser Zeit beschäftigte Schiller sich intensiv mit Kant. Er sah seine früheren rebellischen Werke missverstanden und deutete die Ereignisse der Französischen Revolution als Beweis dafür an, dass die Menschen noch nicht weit genug wären um die neue Freiheit nicht wieder in Unterdrückung enden zu lassen. Schiller wendete sich nun seiner „ästhetischen Erziehung des Menschen“ zu.
1794 lernten Goethe und Schiller sich besser kennen und die Phase der Weimarer Klassik, die von ihnen geprägt wurde, begann. Die Zeitschrift „Die Horen“ erschien, 1796 gaben sie gemeinsam die „Xenien“ heraus, die satirisch ihre literarischen Zeitgenossen kritisierten. 1796 begann Schiller seine „Wallenstein-Trilogie“.
Von Krankheit gezeichnet zog Schiller 1799 nach Weimar und veröffentlichte bis zu seinem Tod in den Folgejahren jährlich noch ein Drama: „Maria Stuart“ (1800), „Die Jungfrau von Orleans“ (1801), „Die Braut von Messina“ (1803) und „Wilhelm Tell“ (1804).
Friedrich Schiller wird in der Mitte des 18. Jahrhunderts geboren. Er kommt 1759 zur Zeit des Siebenjährigen Krieges zur Welt. Bekannte Zeitgenossen seiner Generation sind August Wilhelm Iffland (1759–1814) und Johann Jakob Astor (1763–1848). Geboren am Ende der 1750er-Jahre erlebt er eine Kindheit in den 1760ern und seine Jugend in den 1770ern. Während er lebt wirken u. a. auch Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Friedrich Hölderlin (1770–1843) und Matthias Claudius (1740–1815).
Wann wurde Friedrich Schiller geboren? Friedrich Schiller wurde vor 254 Jahren im Jahr 1759 geboren.
An welchem Tag ist Friedrich Schiller geboren worden? Friedrich Schiller hatte im Spätherbst am 10. November Geburtstag. Er wurde an einem Samstag geboren. In diesem Jahr fällt sein Geburtstag auf einen Sonntag.
Welches Sternzeichen hat Friedrich Schiller? Friedrich Schiller wurde im Tierkreiszeichen Skorpion geboren.
Wo wurde Friedrich Schiller geboren? Friedrich Schiller wurde in Deutschland geboren. Er kam in Marbach am Neckar zur Welt.
Wann ist Friedrich Schiller gestorben? Friedrich Schiller verstarb vor 208 Jahren zu Beginn des 19. Jahrhunderts am 9. Mai 1805, einem Donnerstag.
Wie alt wurde Friedrich Schiller? Friedrich Schiller wurde 45 Jahre alt.
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Webseiten mit Informationen über Friedrich Schiller:
Das Geburtshaus von Friedrich Schiller liegt an folgender Stelle in Marbach am Neckar:
254. Geburtstag in diesem Jahr am 10. November 2013. Jubiläen in diesem Jahr ›
300. Jubiläum des Geburtstags in 46 Jahren am 10. November 2059.
250. Todestag am 9. Mai 2055.
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