Der Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel – allgemein auch als Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften oder kurz Wirtschaftsnobelpreis bezeichnet – ist die seit 1969 jährlich verliehene bedeutendste Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften. Der Preis wurde nicht von Alfred Nobel selbst sondern von der Schwedischen Reichsbank gestiftet, orientiert sich bei den Vergaberichtlinien aber an den Statuten der Nobelpreise und wird zusammen mit diesen verliehen.
Simon Smith Kuznets wurde am 30. April 1901 in Pinsk in Russland (heute Weißrussland) geboren. Er war ein US-amerikanischer Ökonom und Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1971 „für seine erfahrungsmäßig gefundenen Erklärungen von wirtschaftlichem Wachstum, welche zu neuen und vertieften Einsichten in die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und Entwicklungsprozesse führten“. Am 8. Juli 1985 starb er mit 84 Jahren.
Friedrich August von Hayek wurde am 8. Mai 1899 in Wien geboren. Er war ein österreichischer Ökonom, bedeutender Verfechter eines freien Marktes, Kritiker der sozialistischen Planwirtschaft und ein Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1974 „für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie (…)“. Am 23. März 1992 starb er mit 92 Jahren.
Gunnar Myrdal wurde am 6. Dezember 1898 in Gustafs in Schweden geboren. Er war ein schwedischer Ökonom und ein Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1974 „für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie und ihre tiefgründigen Analysen der wechselseitigen Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Verhältnissen“. Am 17. Mai 1987 starb er mit 88 Jahren.
Milton Friedman wurde am 31. Juli 1912 in Brooklyn, New York City geboren. Er war ein marktliberaler US-amerikanischer und einer der einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler des 20. Jhdts. sowie Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1976 „für seinen Beitrag zur Verbrauchsanalyse, zur Geldgeschichte und -theorie sowie seine Klarlegung der Komplexität der Stabilisierungspolitik“. Am 16. November 2006 starb er mit 94 Jahren. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag zum 100. Mal.
Maurice Allais (Maurice Félix Charles Allais) wurde am 31. Mai 1911 in Paris geboren. Er war ein französischer Ingenieur, Wirtschaftswissenschaftler und Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1988 „für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen“. Am 9. Oktober 2010 starb er mit 99 Jahren.
John Forbes Nash wurde am 13. Juni 1928 in Bluefield, West Virginia in den Vereinigten Staaten geboren. Er ist ein US-amerikanischer Mathematiker und ein Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1994 „für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie“, dessen Geschichte in „A Beautiful Mind“ (2001) verfilmt wurde.
Amartya Sen (Amartya Kumar Sen) wurde am 3. November 1933 in Shantiniketan in Indien geboren. Er ist ein indischer Wirtschaftswissenschaftler und Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 1998 „für seine grundlegenden theoretischen Beiträge zur Wohlfahrtsökonomie, u. a. in Entwicklungsländern“.
Thomas J. Sargent (Thomas John Sargent) wurde am 19. Juli 1943 in Pasadena in den Vereinigten Staaten geboren. Er ist ein US-amerikanischer Ökonom und zusammen mit Christopher Sims Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 2011 „für ihre empirische Untersuchung von Ursache und Wirkung in der Makroökonomie“.
Christopher A. Sims (Christopher Albert Sims) wurde am 21. Oktober 1942 in Washington, D.C. geboren. Er ist ein US-amerikanischer Ökonom und zusammen mit Thomas Sargent Träger des Nobelpreis für Wirtschaft 2011 „für ihre empirische Untersuchung von Ursache und Wirkung in der Makroökonomie“. In diesem Jahr feiert Sims seinen 70. Geburtstag.